Teuefelskreis:Agentur fuer Arbeit-Hartz4- Personaleasing

  • Würdest du bitte lesen,was ich schrieb?

    Zum Lohn machte ich keine Aussage,da mir die Umstände nicht bekannt sind.

    Es ging um das Abstellen des Lkw.Ob das einfach so geht,bezweifel ich.

    Zudem,wirft sich mir die Frage auf,warum es vorher zu keiner Klärung mit der Firmenleitung kam.
    In dem Fall würde ich eine Fahrt nicht antreten,wenn unklar ist,was mit Lohn und anderen Kosten ist.
    Mal ehrlich,selbstzerstörerische Ambition hab auch ich nicht.Doch,such ich den Weg der Kommunikation.
    Und dies in einem vertretbaren Zeitraum,nicht erst nach 2 Monaten.

    Schließlich fallen monatlich Kosten an,die ich bestreiten muß.

    Zur Firma kann und werd ich nichts sagen,da der Faktor unbekannt bleibt,und diese Firma sich nicht verteidigen kann.

    Das ist loyal.


    Grisu
    ***Man muß mich nicht mögen,ich hab meine eigene Meinung***
  • @ all

    Hallo !

    Ob dieser Fahrer gut oder schlecht ist, kann wohl keiner von uns beantworten, aber jeder kann und darf sich seine Meinung bilden.

    Fakt ist aber auf jeden Fall.

    1. Sollte ich mein Gehalt nicht bekommen, würde ich auf jeden Fall zuerst das Gespräch mit meinem Arbeitgeber suchen und nicht aufs 2. Gehalt warten. Das ist das Recht eines jeden Arbeitsnehmers. Schliesslich hat jeder seine Kosten und die müssen ja schliesslich auch bezahlt werden.

    2. Natürlich ist es nicht üblich , daß der Fahrer das Dieselgeld auslegen muss, egal wie es um seinen Arbeitgeber bestellt ist.

    3. Sollte die Firma Insovenz anmelden ( was inzwischn geschehen ist ) , so bekommt der Fahrer ja sein Ausfallgeld. Der Chef nicht, oder ?

    4. Das Auto mehr oder weniger am Ende der Welt stehen zu lassen, ist, egal was vorgefallen ist, auch nicht die feine englische Art. Das rechtliche sei mal dahingestellt.

    5. Gerade in momentan sehr schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen sollte man doch auf beiden Seiten, sowohl des Arbeitnehmers und des Arbeitsgebers ein wenig zusammenhalten um die Krise zu bewältigen. Gegenseitiges schädigen oder bekriegen nützt keinem was.

    6. Eine Insolvenz muss nicht unbedingt das Ende der Firma bedeuten.

    m f g
    Charly
  • Original von Schwabencharly
    @ all

    Hallo

    Ich darf an dieser Stelle mal ein Beispiel erzählen was mir vor ein paar Wochen in Italien passiert ist.

    Es war ca. 14.30 h, bei der ital. Firma wrr sehr viel los und wie es so üblich ist unterhält man sich ja mit den Kollegen um die Wartezeit zu überbrücken.

    Dabei kam ich mit einem Fahrer ins Gespräch der mehrmals verkündete, daß er ein sehr guter Fahrer sei.Ich sah diesen Mann zum 1. Mal in meinem Leben und man macht sich ja ein Bild.

    Gegen 15 h war dann dieser Fahrer zur Entladung dran und dieser sagt dann wörtlich.:

    Ich lasse gerne die Kollegen die hinter mir stehen vorbei. Wenn ich heute noch leerbekomme, dann muss ich wahrscheinlich noch Rückladung aufnehmen und die ganze Woche ist im A...... Ich lade morgen ab und auf , fahre gemütlich nach Hause und so kann ich diese Woche nichts mehr machen.

    Sollte dieser angeglich gute Fahrer von seinem Chef irgendwann mal entlassen werden, der weiss bestimmt nicht warum.

    ?( ?( ?(


    m f g
    Charly


    @Charly. denn kennst ja auch diese Fahrer die dann so gegen 19-20 Uhr schön langsam machen und dann einen Grund für den Disponent haben, ich bin nicht mehr über den Brenner gekommen.
    Andere die dann noch mehr als die halbe Tageslenkzeit haben, fangen an zu überholen und riskieren den Schein.
  • Original von Grisu
    In dem Fall würde ich eine Fahrt nicht antreten,wenn unklar ist,was mit Lohn und anderen Kosten ist.
    Mal ehrlich,selbstzerstörerische Ambition hab auch ich nicht.Doch,such ich den Weg der Kommunikation.


    Moin Grisu,

    der Fahrer ist mit der Tankkarte in der Tasche auf Tour gegangen. Natürlich durfte er annehmen, daß er damit seinen Diesel bezahlen kann.
    Worüber sollte er also vor Fahrtantritt mit seinem Arbeitgeber reden?

    Ich hätte das Auto auch stehenlassen. Kein Diesel, keine Fahrt. Ganz einfach.
    Soll der Cheffe doch sehen, wie er das Auto wieder nach Hause bekommt. Sein Problem, nicht das Problem des Fahrers.

    Hätte der Fahrer denn tagelang im Ausland ausharren sollen? Wer trägt die Kosten Spesen etc.)? Der Chef einer Firma, deren Tankkarte gesperrt ist, ganz bestimmt nicht.
    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/78/Wappen_Preu%C3%9Fen.png/45px-Wappen_Preu%C3%9Fen.png]"Wir sind nicht in die Welt gekommen, um glücklich zu sein, sondern um unsere Pflicht zu tun."
    Otto von Bismarck. Schmied des Deutschen Reiches
  • Original von Schwabencharly
    6. Eine Insolvenz muss nicht unbedingt das Ende der Firma bedeuten.


    Leider nicht. Sonst wäre schon so manch eine Firma im geschäftlichen Nirwana verschwunden.
    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/78/Wappen_Preu%C3%9Fen.png/45px-Wappen_Preu%C3%9Fen.png]"Wir sind nicht in die Welt gekommen, um glücklich zu sein, sondern um unsere Pflicht zu tun."
    Otto von Bismarck. Schmied des Deutschen Reiches
  • Einspruch,xarrion.

    trucker berichtete,daß bereits seit 2 Monaten der Lohn ausfiel.
    Somit würde ich bereits nach einigen Tagen vorsichtig nachfragen,ob denn alles in Ordnung sei.

    Es kam nämlich so rüber,als hätte besagter Fahrer nichts gesagt und erst nach 2 Monaten reagiert.

    Grisu
    ***Man muß mich nicht mögen,ich hab meine eigene Meinung***
  • Ich persönlich würde , für meinen Arbeitgeber,keine so hohen Geldbeträge auslegen!!
    Das ist nicht mein Problem!
    Auch wenn,die Lohnzahlung pünktlich erfolgt!! Vielleicht 50 € oder so ,aber doch keine 1000l Diesel.
    Da muß der sich einen Kopp machen!!
    Bezüglich der Rückholung,des Fahrzeuges,wenn mich morgen der Schlag trifft auf Tour...
    Dann muß ,wohl meine Ehefrau ,rechtliche Schritte befürchten?!

    Früher gabs,mal in der Probezeit tägliche Kündigung,da müßte ja erst das Recht darauf,bei Rückkehr beginnen.?!

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  • Mindestlöhne gibts Keine.

    Das wurde so beschlossen.
    Dafür gibtsn Gesetz zum Verbot von sittenwidrigen Löhnen.
    Heißt:
    Das ist der Fall,wenn der Lohn unter 1 Drittel des branchenüblichen Lohnes liegt.

    Außerdem wird ein Gesetz erlassen,zum Schutz der AN bei Bespitzelung durch AG.

    Quelle:ARD Morgenmagazin


    Grisu
    ***Man muß mich nicht mögen,ich hab meine eigene Meinung***
  • @Trucker554
    ich kenne sehr wohl Fahrer die jederzeit für ihren Arbeitgeber bereit wären das Geld auszulegen. Die auch mal bereit wären auf einen Monatslohn zu verzichten.

    Wie oft kommen Fahrer und wollen Geld in Voraus. Spätestens am 20. kommen die Kandidaten doch an und wollen einen Teil des Lohnes in voraus. Bekommen die in der Regel doch auch. Das ist doch ganz normal. Warum soll es nicht auch mal anders rum sein.

    Denn wie du schreibst "der muss sich selber einen Kopp machen". Das ist vollkommen richtig. Aber manchmal läuft halt alles aus dem Ruder. Gerade bei einem Kleinunternehmer kann es sehr schnell passieren, dass der in einer Zwickmühle steckt. Klar ist es Mist wenn dieses ein Dauerzustand ist. Aber manchmal geht es ja wirklich nur um ein paar Tage. Wenn ich Fahrer wäre, meinen Chef gut genug kenne, denke ich würde es auch machen. Den LKW irgend wo stehen lassen. Wäre für mich die aller letzte Alternative.
  • Moment mal Grisu.

    Ist doch Kontraproduktiv oder?

    Wenn ich so eine Not habe das ich unter Sittenwidrige Loehne Arbeiten muss, ist doch Bloed wenn ich das Anzeige oder?
    Dann bin ich doch den Job Los.

    Noch dazu das "Branchenuebliche Loehne" nicht festgelegt sind.

    Welcher ist denn bei den Leihfirmen? 5 Euro/ die Stunde?
    Das Heisst die Leihfirma darf mich bis 2 euro die Stunde Auszahlen?
    Und das Amt zwingt mich auch noch dorthin?

    Entweder wollen die Uns fuer Bloed Verkaufen oder sind Selber zu Bloed um Darueber Nachzudenken was die uns Sagen moechten.

    Oder noch Schlimmer beides.
    Sind zu Bloed uns fuer Bloed Halten aber fest Ueberzeugt sind das sie das Richtige Tun.


    Konstadinos Milonas
    Freight Forwarding & Logistic Solutions

    Menandrou street 25
    GR 55354 Thessaloniki

    Phone/ Fax: + 30 2310 950 578
    Mobile: + 30 6984 052032
    e-mail: konstadinos.milonas@yahoo.gr

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  • Ich habs nicht erfunden.


    Mit Mindestlohn wäre das wohl keine bleibende Sache gewesen,1E-Jobs weiterhin unter SGB2 so durchzuführen.Heißt ja Mehraufwandentschädigung.

    Nur,eine gelernte Kraft,zB Gärtner,Krankenpfleger o.Ä. wird mit 1E-Job wegrationiert.
    Also,wer verdient nun mit der Sache?
    Der Erfinder natürlich,und die Kommunen und sozialen Einrichtungen.

    Klar,oder?

    Damit das so bleibt,schließt man den Mindestlohn aus.

    Sind doch wieder herrliche Prognosen!Wirst sehen,das gibt neues Strohfeuer.

    Grisu
    ***Man muß mich nicht mögen,ich hab meine eigene Meinung***
  • Das ist nur wischi,waschi mit den 30%, da gibts ja Gerichtsurteile,daß alles was unter dem niedrigsten,Tariflohn drunter ist; sittenwidrig ist!!
    Das ist im Prinzip,eine Auforderung da 29% drunter zu bleiben!!Meint auch der DGB

    @ Lenker 50

    Ich kann mir es nicht leisten,auf einen Monatslohn zu verzichten! Da, mein Vermieter auch bestimmt,nicht aus Solidarität,auf eine Monatsmiete verzichtet ,obwohl er genug Kohle hat.!
    Auch glaube ich kaum.daß du mit deinem ehemaligen Unternehmen,einen Monat für einen Kunden umsonst,gefahren bist ,wenn der Probleme hatte.
    Auch würde ich nicht,wenn die Firma es gerne hätte, für weniger Lohn arbeiten ,bei diesen Hungerlöhnen,was da seit Jahren bezahlt wird ,geht das nicht.
    Vielleicht auf Urlaub,aber nicht ohne Garantien!

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