Umfrage zur Standzeit in Großlagern

    • Umfrage zur Standzeit in Großlagern

      Aus dem Vorstellungsthread des Users Truckresearcher herausgeholt und einen Extra Themenstrang eröffnet:

      Hallo LKW Alter,

      habe ich schon erstellt, nur wollte ich nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen.

      Aber klar gerne, wenn ihr so nett seid und bei der Umfrage mitmachen würdet, wäre mir schon sehr geholfen. =)

      Die Umfrage findet ihr hier: umfrageonline.com/s/1245c6e

      Dankeschön =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moderator-1 () aus folgendem Grund: Extra Themenstrang spendiert

    • thommygera schrieb:

      @derandereTU

      Bevor wir uns jetzt mißverstehen : ich bin noch nie in 60 Minuten aus einem Großlager wieder rausgekommen und schon gar nicht mit einer Komplettladung. Wobei ich allerdings keine Frische liefere. Aber so groß dürfte der Unterschied nicht sein. Von daher fand ich die Aussage von 45 Minuten etwas gewagt, um es mal höflich zu formulieren.
      @thommygera

      Alles Ok, aber du bist ja auch nicht der Einzige.
      Einige kommen eben in 30 Minuten raus und manchmal machst du deine 11 Stunden an Ort und Stelle.


      ich meinte es eher als Schnitt und wenn es dich beruhigt können wir gerne auf eine längere Verweildauer einigen, dann musst du aber eine Dauer ansagen ;)
    • Es gibt keine genauen Zeiten, wie lange das be oder entladen dauern kann.
      Auch bei einem großen Tiefkühlhersteller hier in der Ecke, da bekommt der Spediteur ein Zeitfenster vorgegeben, der KKW steht an der Rampe, und plötzlich stockt es in der Produktion im 20 km entfernten Werk, sodas der Rest der Ware nicht da ist. Was willst machen, mit der hälfte oder weniger losfahren, oder warten.
      Also warten angesagt. Mein Bekannter hat da schon 14 Std. an der Rampe gestanden, denn mit 8 Paletten brauchte er nicht zur Schweiz fahren. Die wollen volle Züge.
    • Isegrim schrieb:

      Es gibt keine genauen Zeiten, wie lange das be oder entladen dauern kann.
      Auch bei einem großen Tiefkühlhersteller hier in der Ecke, da bekommt der Spediteur ein Zeitfenster vorgegeben, der KKW steht an der Rampe, und plötzlich stockt es in der Produktion im 20 km entfernten Werk, sodas der Rest der Ware nicht da ist. Was willst machen, mit der hälfte oder weniger losfahren, oder warten.
      Also warten angesagt. Mein Bekannter hat da schon 14 Std. an der Rampe gestanden, denn mit 8 Paletten brauchte er nicht zur Schweiz fahren. Die wollen volle Züge.
      ja, 14 h ist natürlich eine Katastrophe, aber wohl eher die Ausnahme oder ?

      Mir geht es dabei auch eher um einen Durchschnitt. Es gibt Rampen da muss eben sehr lange gewartet werden (Aus welchen Gründen auch immer) und dann gibt es bestimmt auch Rampen, an denen sehr zügig be- und oder entladen wird.
    • Es liegt aber auch sehr viel an den Mitarbeitern im Lager.
      Wenn die keine Lust haben, stehst ewig.
      Selber schon bei einem großen Drogerielager erlebt.
      Nee können nicht abladen, alle Regale voll .
      Und der dämliche Käsekopp kann sowieso bis morgen warten.
      Ein Blick ins Lager, nix alles voll , standen Paletten vor den Toren, und alle standen zusammen und waren am Quatschen.

      Ein Anruf in der Zentrale in Gr...………. und schon brach die Hölle los.
      Keiner wusste mehr wer der verantwortliche Lagerleiter den Tag war, wer das angeordnet hat usw.
      Und mit einmal ging auch das abladen sehr fix, sogar der Holländische Kollege durfte sofort an die Rampe.
    • Eben, Ausfall einer Anlage hat aber nichts mit einem Zeitfenster zu tun ;)

      daher irrelevant, ob pünktlich oder überhaupt bestellt.

      Ein Ausfall in einer Produktionsstätte ist wie bei uns ein Stau, du kannst es nicht beeinflussen.

      meiner Meinung nach sind Zeitfenster ein Fall für die Theorie.
      Du kannst zwar anhand von Erhebungen bestimmen wie lange ein Lkw an einer Rampe steht, doch hast du auch Störungen drin - Paletten fallen um, schlecht verpackt, verkehrte Reihenfolgen, unterschiedliche Geschwindigkeiten etc
      regelrechte Scheissegal Einstellung beim Lagerpersonal als auch beim Fahrer.
      Ist wie mit der Bahn ;)
    • Wenn ich drüber nachdenke, dann würde ich die Wartezeiten aufteilen in 3 Bereiche.

      Anmeldung
      Be - Entladung
      Dokumente

      Anmeldung von sofort bis 11 h, Ladefenster haben da gefühlt keinen Einfluss gehabt.

      be entladen von 10 Minuten bis knappe Stunde, selten auch mal 2 Stunden. Länger hatte ich zum Glück noch nicht gehabt.

      Dokumente ist auch so ein Feld
      Sofort bis eine Stunde
    • Isegrim schrieb:

      Und was macht man, wenn da ein großer Konzern plötzlich irgend eine Aktion startet. Du musst zum Lager wo nur 3 Rampen sind, aber es sind bereits 10-15 LKWs vor dir da???? Wieder wegfahren????
      Klar, dass das dann eine ungünstige Situation ist.


      derandereTU schrieb:

      Eben, Ausfall einer Anlage hat aber nichts mit einem Zeitfenster zu tun ;)

      daher irrelevant, ob pünktlich oder überhaupt bestellt.

      Ein Ausfall in einer Produktionsstätte ist wie bei uns ein Stau, du kannst es nicht beeinflussen.

      meiner Meinung nach sind Zeitfenster ein Fall für die Theorie.
      Du kannst zwar anhand von Erhebungen bestimmen wie lange ein Lkw an einer Rampe steht, doch hast du auch Störungen drin - Paletten fallen um, schlecht verpackt, verkehrte Reihenfolgen, unterschiedliche Geschwindigkeiten etc
      regelrechte Scheissegal Einstellung beim Lagerpersonal als auch beim Fahrer.
      Ist wie mit der Bahn ;)
      Natürlich das ist eben eine sehr große Problematik.

      Was hältst du denn von variablen Zeitfenstern?

      Natürlich.. Ausnahmen bestimmen nunmal die Regel. Eine 100 % Quote wird wahrscheinlich nie erreicht werden.

      Es gibt einfach zu viele Faktoren, die dazu führen können, dass es nicht läuft.

      Aber es muss doch einen Vorteil bieten, wenn der Rampenbetreiber dahingehend eine Flexibilität bieten würde, oder nich ?