Laden zumachen !

    • Laden zumachen !

      Hallo zusammen,
      vllt. kann mir ja einen guten Tip geben.Seit einiger Zeit kommt mein Gehalt verspätet,teilweise ist schon das nächste fällig.Schriftliches Anmahnen bringt auch nichts.Die Verfahrenswege kenne ich,das ist nicht das Problem,sondern:
      Da ich der einzige Speditionskaufmann im Unternehmen bin,möchte ich dafür sorgen,dass die EU-Lizenzen Ihre Gültigkeit verlieren,da durch meine Qualifikation diese erteilt wurden.Wo kann ich das melden,dass ich nicht mehr dafür bereit stehe?Was passiert ausserdem im Falle meiner Kündigung,welche am Monatsende auch erfolgen wird. Mittlerweile häufen sich außerdem Anrufe,welche die Buchhaltung sprechen wollen....
      Ich danke Euch schonmal und hoffe,dass das Unternehmen endlich abgeschlossen wird.
      mfg Schwartie
    • RE: Laden zumachen !

      Original von schwartie
      Hallo zusammen,
      vllt. kann mir ja einen guten Tip geben.Seit einiger Zeit kommt mein Gehalt verspätet,teilweise ist schon das nächste fällig.Schriftliches Anmahnen bringt auch nichts.Die Verfahrenswege kenne ich,das ist nicht das Problem,sondern:
      Da ich der einzige Speditionskaufmann im Unternehmen bin,möchte ich dafür sorgen,dass die EU-Lizenzen Ihre Gültigkeit verlieren,da durch meine Qualifikation diese erteilt wurden.Wo kann ich das melden,dass ich nicht mehr dafür bereit stehe?Was passiert ausserdem im Falle meiner Kündigung,welche am Monatsende auch erfolgen wird. Mittlerweile häufen sich außerdem Anrufe,welche die Buchhaltung sprechen wollen....
      Ich danke Euch schonmal und hoffe,dass das Unternehmen endlich abgeschlossen wird.
      mfg Schwartie


      Gewerbeaufsichtsamt , oder Zoll oder Krankenkasse usw. einer von denen dürfte dir da doch bestimmt weiterhelfen können - wenn du dich mal vertrauensvoll dran wendest . Best Regards
    • Ich glaube, es geht nicht darum, daß der Chef ein Problem hat , sondern Schwartie mit seinem Jefe!
      Angestellte, die ihren Job erledigen,sollten ihr Gehalt pünktlich erhalten.
      Solche Dinge. wie Nicht- oder Spätzahlungen, könnten dazu führen, daß der Mitarbeiter seine Arbeitskraft einstellt oder reduziert (krankfeiern).
      Jeder Cheffe, der auf seine Leute angewiesen ist, sollte für ihr Wohlergehen sorgen
      Gebe ich meinen Leuten nicht pünklich ihren Lohn, werden sie sauer und streiken8o
    • Original von Fredo
      Ich glaube, es geht nicht darum, daß der Chef ein Problem hat , sondern Schwartie mit seinem Jefe!
      Angestellte, die ihren Job erledigen,sollten ihr Gehalt pünktlich erhalten.
      Solche Dinge. wie Nicht- oder Spätzahlungen, könnten dazu führen, daß der Mitarbeiter seine Arbeitskraft einstellt oder reduziert (krankfeiern).
      Jeder Cheffe, der auf seine Leute angewiesen ist, sollte für ihr Wohlergehen sorgen
      Gebe ich meinen Leuten nicht pünklich ihren Lohn, werden sie sauer und streiken8o


      Mein Reden , nutzt bei uns im Augenblick leider auch nichts in der Firma ... , habe ihm jetzt eine E - Mail geschickt , und ihm um eine Änderungskündigung gebeten - ich versuche zum 1.4 . aufs Lager zu kommen , sollte das nicht klappen - werde ich wohl zum 1.4 . mir eine neue Stelle im FV suchen - dann muss ich eben nach 1,5 Jahren gehen... ;)
    • Wenn es schon bei Gehaltszahlungen klemmt,dann ist doch absehbar wohin die Reise geht.Wenn man dann noch die Unternehmer bedenkt,die sicher ebenso auf ihr Geld warten,vor allem,wenn ca. 50% des Umsatzes durch Ladungsverkäufe (Ladungsüberhänge eigener Kundschaft) erzielt wird,stellen sich ansich keine Fragen mehr,der Pfeil zeigt nach unten.Aber sollte man gerade in so einer Situation als Chef die Karten auf den Tisch legen,anstatt es auszusitzen oder wie auch immer?Naja,ich kann das nicht nachvollziehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schwartie ()

    • @ schwartie
      Eine Lebenserfahrungvon mir:
      Wenn Dein Chef abends mit seiner Familie beim Abendbrot sitzt könnte man ja mal einen Hausbesuch machen und nochmal über die ausstehenden Zahlungen einen
      verbalen!!! Smalltalk führen.Meistens klappts und er findet noch irgendwo Geld.Leider wirst Du bestimmt am nächsten Tag einen neuen Arbeitsplatz brauchen.
      SCHÖN DAS ES MICH GIBT

      :D :D :D :D :D :D :D
    • Als Chef sehe ich das etwas differenzierter

      Wenn ich so einen Satz lese: " Da ich der einzige Speditionskaufmann im Unternehmen bin,möchte ich dafür sorgen,dass die EU-Lizenzen Ihre Gültigkeit verlieren,da durch meine Qualifikation diese erteilt wurden. Wo kann ich das melden,dass ich nicht mehr dafür bereit stehe?"

      dann frage ich mich wo da die Loyalität ist die von einem so wichtigen Mitarbeiter zu erwarten wäre und denke mir meinen Teil über die schlechte Situation der Firma trotz offenbar zahlreicher Kunden und Aufträge. Wo ist das Problem ganz einfach fristgerecht zu kündigen ohne das ganze Theater drumherum? Wenn das Geld nicht kommt geht man als Angestellter zum Arbeitsgericht und bekommt einen kostenlosen Anwalt, man bekommt auch Vorkasse vom Arbeitsamt und sogar bei Insolvenz gibt es Geld vom Staat, sogar wenn man die Pleite selbst mit herbeigeführt hat (worum es hier ja wohl geht). Der Chef hingegen steht allein und ohne Stütze da, haftet oft sogar mit seinem Privatvermögen.

      Wenn Du eine neue Arbeit suchst, dann wird jeder vernümpftige künftige Chef den alten Chef anrufen und nachfragen wer sich da bei ihm bewirbt. Ihn interessiert die Sichtweise des alten Arbeitgebers mehr als das stets "gutwillige" Arbeitszeugnis oder gar was er in irgendwelchen Internetforen liest. Es wird schwer nach dieser Art von Abgang neu Fuß zu fassen.
    • Ich sehe das von anderer Seite differenziert und zwar so: Ich und mein Arbeitgeber sind Vertragspartner,wobei ich meinen Teil erfüllt habe,der Arbeitgeber nicht.Was die Loyalität angeht,wo ist diese denn mir gegenüber?Loyal war doch alleine schon,meinen Namen für die Lizenzen zu geben oder nicht?Was nützen Kunden und Aufträge,wenn die Leistung der Ausführenden nicht entlohnt wird?Das der Arbeitgeber mal einen Engpass haben kann,darum gehts ja nicht,da kann bzw. sollte man sich hinsetzen und klar reden.Mehr als ein Gespräch anbieten kann ich aber auch nicht.Also muss ich folgerichtig zu dem Schluss kommen,dass es sich um Betrug handelt,da wohl offensichtlich eine Insolvenzverschleppung vorliegt.Was den zukünftigen Arbeitgeber angeht,wird sicher nicht bei einem Chef anrufen,welcher seinen Arbeitnehmern schadet, um sich zu erkundigen.



      Als Chef sehe ich das etwas differenzierter

      Wenn ich so einen Satz lese: " Da ich der einzige Speditionskaufmann im Unternehmen bin,möchte ich dafür sorgen,dass die EU-Lizenzen Ihre Gültigkeit verlieren,da durch meine Qualifikation diese erteilt wurden. Wo kann ich das melden,dass ich nicht mehr dafür bereit stehe?"

      dann frage ich mich wo da die Loyalität ist die von einem so wichtigen Mitarbeiter zu erwarten wäre und denke mir meinen Teil über die schlechte Situation der Firma trotz offenbar zahlreicher Kunden und Aufträge. Wo ist das Problem ganz einfach fristgerecht zu kündigen ohne das ganze Theater drumherum? Wenn das Geld nicht kommt geht man als Angestellter zum Arbeitsgericht und bekommt einen kostenlosen Anwalt, man bekommt auch Vorkasse vom Arbeitsamt und sogar bei Insolvenz gibt es Geld vom Staat, sogar wenn man die Pleite selbst mit herbeigeführt hat (worum es hier ja wohl geht). Der Chef hingegen steht allein und ohne Stütze da, haftet oft sogar mit seinem Privatvermögen.

      Wenn Du eine neue Arbeit suchst, dann wird jeder vernümpftige künftige Chef den alten Chef anrufen und nachfragen wer sich da bei ihm bewirbt. Ihn interessiert die Sichtweise des alten Arbeitgebers mehr als das stets "gutwillige" Arbeitszeugnis oder gar was er in irgendwelchen Internetforen liest. Es wird schwer nach dieser Art von Abgang neu Fuß zu fassen.[/quote]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schwartie ()

    • Wo ist das Problem ganz einfach fristgerecht zu kündigen ohne das ganze Theater drumherum


      Das ist für viele Arbeitnehmer heut zu tage nicht mehr möglich. Da muss immer groß aufgefahren werden und ein Riesentheater gemacht werden.

      Wichtig ist vor allem zu betonen, dass man sooooooooviel arbeiten musste, zu wenig Geld bekommen hat und das Geld sowieso nicht bekommen hat und das im gesamten Bekanntenkreis sowie Internetforen zu erzählen. Ach ja, man sollte natürlich jedem die Firma madig machen und nur alles schlechte hervorstellen.

      @ schwartie

      Wie lange bist Du schon bei der Firma? Wie lange lebst Du schon von der Firma? Wenn Du Dein Geld nicht bekommst, dann kündige fristgerecht, mach von mir aus auch krank und geh zum Arbeitsgericht.
      Was hast Du von Deiner Aktion? Außer dass die Firma vielleicht wirklich Pleite geht und dann X Kollegen ihren Arbeitsplatz verlieren. Auf sowas kann man natürlich stolz sein, denn Du hast es ja dem bösen Chef gezeigt...
      Kurz gesagt: Ich dulde keine Kritik an diesem Heiligen Land, das meine Heimat ist... Bayern, Du bist mein Heimatland!