Anstieg um 70 Prozent im ersten Quartal 2009
Kosten für Insolvenzgeld explodieren
© AP
(PR-inside.com 22.04.2009 13:24:05)
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Nürnberg (AP) Die Kosten für das Insolvenzgeld explodieren: Im ersten Quartal 2009 zahlte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg 243 Millionen Euro an Mitarbeiter zahlungsunfähiger Unternehmen. Das waren 70 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie BA-Sprecherin Anja Huth sagte, die damit einen Bericht der «Bild» bestätigte. Ursprünglich waren in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 161 Millionen Euro für das Insolvenzgeld eingeplant. Falls die
Ausgaben für das Insolvenzgeld auf dem aktuellen Niveau bleiben, gehen die im laufenden Jahr dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von 644 Millionen Euro bereits Ende August zur Neige. Das Insolvenzgeld würde aber auch dann auf jeden Fall weiter gezahlt, erklärte Huth. Es sei eine Pflichtleistung und würde dann eben anders aus dem laufenden Haushalt finanziert. Außerdem rechne man mit Einnahmen von insgesamt 731 Millionen Euro aus der Unternehmensumlage für das Insolvenzgeld, habe also noch einen kleinen Puffer. Langfristig erhalte die Bundesagentur ihre Ausgaben für das Insolvenzgeld wieder zurück, erklärte Huth. Es werde letztlich von den Unternehmen bezahlt, und seien die Kosten einmal höher als veranschlagt, werde im folgenden Jahr die Umlage erhöht. Eine Einschätzung, wie sich die Lage weiterentwickeln könnte, wollte die Sprecherin nicht abgeben. Es komme darauf an, wie sich die Unternehmen am Markt halten könnten. Für die Entwicklung im April gebe es noch keine Zahlen, sagte sie. Insolvenzgeld erhalten Mitarbeiter zahlungsunfähiger Unternehmen als Ersatz für nicht erhaltene Löhne und Gehälter. Es ist auf die drei Monate vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens beschränkt.
Jetzt würde mich mal intressieren wie hoch die Zahl ist was an Rechnungen da abgeschrieben wird.

Das Insolvenzgeld Beiträge sollten auch von den Arbeitnehmer mitgetragen werden, denn sie sind die Nutznieser.
Kosten für Insolvenzgeld explodieren
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Nürnberg (AP) Die Kosten für das Insolvenzgeld explodieren: Im ersten Quartal 2009 zahlte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg 243 Millionen Euro an Mitarbeiter zahlungsunfähiger Unternehmen. Das waren 70 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie BA-Sprecherin Anja Huth sagte, die damit einen Bericht der «Bild» bestätigte. Ursprünglich waren in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 161 Millionen Euro für das Insolvenzgeld eingeplant. Falls die
Ausgaben für das Insolvenzgeld auf dem aktuellen Niveau bleiben, gehen die im laufenden Jahr dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von 644 Millionen Euro bereits Ende August zur Neige. Das Insolvenzgeld würde aber auch dann auf jeden Fall weiter gezahlt, erklärte Huth. Es sei eine Pflichtleistung und würde dann eben anders aus dem laufenden Haushalt finanziert. Außerdem rechne man mit Einnahmen von insgesamt 731 Millionen Euro aus der Unternehmensumlage für das Insolvenzgeld, habe also noch einen kleinen Puffer. Langfristig erhalte die Bundesagentur ihre Ausgaben für das Insolvenzgeld wieder zurück, erklärte Huth. Es werde letztlich von den Unternehmen bezahlt, und seien die Kosten einmal höher als veranschlagt, werde im folgenden Jahr die Umlage erhöht. Eine Einschätzung, wie sich die Lage weiterentwickeln könnte, wollte die Sprecherin nicht abgeben. Es komme darauf an, wie sich die Unternehmen am Markt halten könnten. Für die Entwicklung im April gebe es noch keine Zahlen, sagte sie. Insolvenzgeld erhalten Mitarbeiter zahlungsunfähiger Unternehmen als Ersatz für nicht erhaltene Löhne und Gehälter. Es ist auf die drei Monate vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens beschränkt.
Jetzt würde mich mal intressieren wie hoch die Zahl ist was an Rechnungen da abgeschrieben wird.

Das Insolvenzgeld Beiträge sollten auch von den Arbeitnehmer mitgetragen werden, denn sie sind die Nutznieser.
