Entwicklung Sammelgut-Netzwerke

    • Die DVZ meldet, dass die von Krage & Gerloff übernommene Ritter Logistik Magdeburg per 01.09.2025 Systempartner von Online wird.
      Zu diesem Zeitpunkt wird Ritter in die Stammgesellschaft integriert und tritt unter Krage & Gerloff auf.
      Aktuell deckt OSL das PLZ 39 durch den Dienstleister Frische Transporte Machoi in Wanzleben ab.

      Laut der Meldung bleibt Ritter/Krage & Gerloff Zustellpartner für 24plus.
      Ritter MD war bis zum 01.12.2024 Cargoline-Partner, das Gebiet wurde von Emons Uhrsleben übernommen.
    • Die DVZ meldet, dass CTL mit Gebr. Mayer, Zweibrücken eine 3-jährige Exklusiv-Vereinbarung für die Bedienung des Saarlands abgeschlossen hat.
      Lt. Meldung verpflichtet sich Mayer, alle Ein- und Ausgänge ausschließlich mit CTL abzuwickeln.
      Aktuell ist lt. CTL Homepage im Saarland noch Robert Müller Saarlouis als Partner aufgelistet.
      Müller wird vermutlich durch den Einstieg bei IDS wegfallen.

      Wir hatten in diesem Thread schon mal im April die Stückgutlandsschaft im Saarland und Westpfalz angeschaut, außerhalb der Konzerne und großen Mittelständler bleibt fast nur noch Gebr. Mayer übrig

      #275 v. 23.04.2025

      LKW Alter schrieb:

      66:
      Cargoline: Emons, 66450 Bexbach
      CTL UND VTL: Barth in 76870 Kandel
      CTL UND 24plus: Robert Müller, 66740 Saarlouis
      CTL: Gebr. Mayer, 66482 Zweibrücken
      NG Network: Hellmann, 66538 Neunkirchen
      Raben: selber in Saarbrücken
      Online: Gottardo, 66989 Höhfröschen
    • Mal eine Zwischenbilanz, nachdem die Neuordnung von IDS fast abgeschlossen ist.

      Wie schon mehrfach im Thread festgestellt, hat IDS den Ersatz von DSV gut gelöst.
      Einige starke Mittelständler wie z.B. Kleine Grevenbroich und Robert Müller Saarlouis wechseln von 24plus zu IDS.
      Vor allem die Übernahmen durch Geis haben dafür gesorgt, dass die restlichen Lücken geschlossen wurden.
      Zusammen mit Noerpel war Geis bei der Neuordnung am präsentesten, Kühne & Nagel scheint hier eher in der zweiten Reihe aktiv zu sein.

      Federn lassen muss vor allem 24plus, abgeschwächt Online.
      Während die Partnerverluste bei Online nicht gravierend sind, gehen sie für 24plus an die Substanz.
      Für eine Kooperation, die zu 60% auf Direktverkehre ausgerichtet ist, ist ein vollwertiger Ersatz nicht möglich.
      Schon heute hat 24plus in einigen Regionen, z.B. in Nordbayern/Franken keine Vollpartner mehr, sondern nur noch Verteildepots.
    • Der Status Quo in der Liga darunter bei den hubbasierten Netzwerken bzw. Kooperationen:

      Online wird die Verluste verkraften können.
      CTL mit seinem Netz von sechs Hubs ist eine stabile, feste Größe im Markt und wird von den Schwächen bei den anderen Kooperationen profitieren.

      Schwierig wird es für die anderen:
      Sim Cargo: in der Sanierung, Zurückschrumpfen auf das alte ILN-TSP-System?
      VTL: in weiten Teilen Deutschlands (z.B. zwischen Kassel und Hamburg) große Lücken bei der Flächenabdeckung, bei Wegfall der Emons-Häuser nicht mehr lebensfähig?
      Palletways: wäre vermutlich ohne Imperial und jetzt DP World im Rücken in Deutschland schon längst vom Markt verschwunden
    • Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Die DVZ meldet, dass CTL mit Gebr. Mayer, Zweibrücken eine 3-jährige Exklusiv-Vereinbarung für die Bedienung des Saarlands abgeschlossen hat.
      Lt. Meldung verpflichtet sich Mayer, alle Ein- und Ausgänge ausschließlich mit CTL abzuwickeln.
      Laut einer Meldung in der DVZ am 12.08. strebt CTL weitere Exklusivpartnerschaften an.
      Lt. CTL Vorstand Francesco de Lauso dürfte es für 30-50 Partner eine Option sein.
      Die win-win Situation lt. de Lauso:
      - Netzsicherheit für CTL
      - Sicherheit für den Partner, dass er nicht kurzfristig durch einen anderen ersetzt wird.

      Den Vorteil für den Partner sehe ich relativ: Für einen leistungsfähigen regionalen Stückgutsped. mit einer starken Verteilung plus Ausgangsvolumen ist das Risiko ersetzt zu werden überschaubar. Im Gegenteil, in vielen Regionen gibt es mittlerweile nur noch einen oder gar keinen mehr.
      Die übliche Mehrfachmitgliedschaft in Netzwerken hingegen bringt mehr Eingangsvolumen, eine bessere Stoppdichte und im Ausgang Alternativen bei temporären Schwächen in einem Netzwerk und bei Partnern in bestimmten Regionen. Vorausgesetzt man hat das Ausgangsvolumen um mehrere Netzwerke bespielen zu können.
      Regionale "Stückguthelden" wie Meyer Jumbo in Ostwestfalen oder Rüdinger in Nordost-Württemberg fahren diese Strategie erfolgreich mit 5-6 Netzwerken.

      Ich vermute eher, dass ein Netzwerk die potentiellen Exklusivpartner mit einem ordentlichen Aufschlag auf die Konditionen "überzeugen" muss.
    • Neu

      Smooth Operator schrieb:

      Mit dem Großbrand in Hamburg und dem ausgebrannten Lager von Robert Müller Hamburg stellt sich hier nun auch die Frage, wie es weiter geht.

      Es sieht für 24plus im norddeutschen Raum nicht gerade rosig aus, meiner Meinung nach.

      Vor allem auch, ob ein Wiederaufbau überhaupt für Robert Müller finanziell tragbar ist..
      Oh, das ist der Hamburger Standort von Robert Müller, ehemals Ferdinand Heinrich in der Peutestrasse ....