rampenTony schrieb:
Hallo @aqva,
vielen Dank für deinen kritischen Einwand. Es ist absolut richtig, dass der Markt für Großkonzerne durch etablierte Anbieter weitgehend erschlossen ist. Wenn man jedoch die operative Praxis im Mittelstand betrachtet, zeichnet sich – gestützt durch aktuelle Daten der Fachpresse und Wirtschaftsgremien – ein völlig anderes Bild.
Ich sehe für YardLink aus drei Gründen erhebliches Potenzial, da der Markt keineswegs gesättigt, sondern im Bereich der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) massiv unterversorgt ist:
- Die Digitalisierungslücke im Mittelstand:
Berichte der IHKs und aktuelle Branchenstudien (u. a. von Bitkom und dem DIHK) zeigen regelmäßig, dass über 60 % der mittelständischen Logistikbetriebe noch einen sehr niedrigen Digitalisierungsgrad aufweisen. Viele Firmen arbeiten weiterhin mit Excel und Telefon-Avisierung, weil klassische Enterprise-Systeme oft ein mehrwöchiges Einführungsprojekt verlangen. Für Betriebe mit 5 bis 15 Rampen ist dieser Zeit- und Kostenaufwand schlicht unwirtschaftlich. YardLink schließt diese Lücke: Das System ist in 15 Minuten ohne IT-Berater einsatzbereit.- Fachkräftemangel als Treiber für Effizienz:
Der strategische Fokus der IHK-Organisation liegt aktuell verstärkt auf der Effizienzsteigerung, um den Personalmangel an der Rampe aufzufangen. Ein Markt ist erst dann gesättigt, wenn Prozesse reibungslos laufen. Fachportale dokumentieren jedoch weiterhin enorme Standzeiten und hohen administrativen Aufwand. Durch unsere browserbasierte Web-App (keine Installation, keine Registrierung für Fahrer erforderlich) binden wir den Fahrer nahtlos in die Informationskette ein. Wenn Verspätungen automatisch verarbeitet und Rampen dynamisch nachbelegt werden, generieren wir einen messbaren Zeitgewinn, den starre Altsysteme nicht bieten.- Demokratisierung hochwertiger Technik:
Wir eliminieren das finanzielle Risiko für kleinere Standorte durch ein dauerhaft kostenloses Einstiegsmodell. Das ermöglicht es dem Mittelstand, technologisch zur Spitze aufzuschließen, ohne vorab hohe Budgets freigeben zu lassen. Innovation bedeutet oft nicht, etwas völlig Neues zu erfinden, sondern Bestehendes durch höhere Qualität und geringere Komplexität für die breite Masse zugänglich zu machen.
Mein Ziel mit yardlink ist es nicht, Konzerne von ihren Millionensystemen abzuwerben. Wir bauen das effizienteste Werkzeug für das Rückgrat unserer Wirtschaft – den Mittelstand –, der heute unter ineffizienten Prozessen leidet, weil die bisherigen Lösungen schlicht zu schwerfällig waren.
Beste Grüße
Arkadius (rampenTony)
Diskussion von logistik-neuling "rampenTony"
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Hallo @aqva,
danke für die Nachfrage! Wir sind aktuell in einer sehr spannenden Phase:
Die technische Basis steht, und wir befinden uns derzeit in der finalen Entwicklung und Schärfung der verschiedenen Anwendungsfälle (Use-Cases). Genau deshalb ist mir das ehrliche Feedback und die Kritik hier im Forum so wichtig – ich möchte nichts am Schreibtisch entwerfen, was an eurer Realität vorbeigeht.
Unser Zeitplan sieht so aus:
- Ende Februar 2026: Start der geschlossenen Beta-Phase mit ausgewählten Partnern
- Ende März 2026: Offizieller öffentlicher Rollout für alle Betriebe.
Als Dankeschön für diese Unterstützung bieten wir diesen Partnern die Pro-Version von YardLink dauerhaft kostenlos an.
Wer also Lust hat, die Digitalisierung an der Rampe aktiv mitzugestalten (und dabei die monatlichen Kosten für ein solches System dauerhaft zu sparen), kann sich sehr gerne bei mir melden. Wir nutzen die Zeit bis zum Start intensiv, um Anregungen von Profis direkt in den Code einfließen zu lassen.
Beste Grüße
Arkadius (rampenTony)Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moderator-1 () aus folgendem Grund: Werbelink entfernt, Rechne demnächst mit einer Sperrung
- Ende Februar 2026: Start der geschlossenen Beta-Phase mit ausgewählten Partnern
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Es gab nur ein Foto vom inneren des trailers um sicherzustellen, das der auch leer ist, oder ob Ware drauf steht, die dann dokumentiert wurde. Um Diebstahl auszuschliessen, so denke ich. Gruss Holger
rampenTony schrieb:
Du meintest, bei Costco wurde der Auflieger bei der Ausfahrt gefilmt.
Da sollte als wichtigster Teil, die Be - oder Entladung durch den Fahrer abgeschafft werden. Waeren die Fahrer nicht so bloed, diese Zeiten als Pausen einzutragen, sondern diese als Arbeitszeit werten und bei Ende der Stunden den Vorgang abzubrechen und nach der gesetzlich vollendeten Pause die Arbeit fortsetzen, dann wuerde sich sehr schnell etwas aendern. Aber solange sich Fahrer die Probleme Anderer zu ihren Eigenen machen, aendert sich da gerade nichts.rampenTony schrieb:
Der strategische Fokus der IHK-Organisation liegt aktuell verstärkt auf der Effizienzsteigerung, um den Personalmangel an der Rampe aufzufangen.
Wir haben in Nordamerika mit der Be und Entladung nicht zu tun, bis auf wenige Ausnahmen. Trotzdem muessen wir lt. Gesetz fuer jede Be- oder Entladung oder auch nur das abstellen des trailers 15 Minuten Arbeitszeit loggen. Der Rest ist Pause. Es gibt auch bei serioesen Firmen keine Kompromisse , was Fahrzeiten anbetrifft. Wenn Zeit vorbei ist, bleibt man stehen, auch entsprechend vorher. Strafen sind viel zu hoch, etwas zu riskieren. Termine lassen sich verschieben, ALLE!!! Gruss Holger
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