Datenblatt

    • Mahlzeit!

      Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit im Warenausgang und soll dabei auch mal die für uns optimale Palettengröße betrachten.

      Da es aber unterschiedliche Größen von Containern/Aufliegern/Wechselaufbauten etc gibt und ich in den Weiten des Internets bisher nichts gefunden habe brauche ich einen netten Link bzw. ein paar Daten zu folgenden Größen:

      Auflieger 2,44x13,2m; Wechselaufbauten 2,44x7,04 / 6,15 / 7,25m; LKW 2,42x12 / 16,5 / 18,75m

      Für diese 9 Varianten bräuchte ich Innenhöhe, maximales Ladungsgewicht und wenn möglich ist eine Aussage über ungefähre Kosten pro m² bzw m³. Wobei nen qm wohl Grundfläche mal komplette Höhe kosten wird, oder? Also bei Paletten welche nicht von oben belastet werden dürfen?
    • RE: Datenblatt

      Original von Azzo
      Auflieger 2,44x13,2m; Wechselaufbauten 2,44x7,04 / 6,15 / 7,25m; LKW 2,42x12 / 16,5 / 18,75mFür diese 9 Varianten bräuchte ich Innenhöhe, maximales Ladungsgewicht und wenn möglich ist eine Aussage über ungefähre Kosten pro m² bzw m³. Wobei nen qm wohl Grundfläche mal komplette Höhe kosten wird, oder? Also bei Paletten welche nicht von oben belastet werden dürfen?


      Fettgedruckte gibt es nicht mehr.

      7,25m Wechselpritsche Ladungsgewicht kommt drauf an wie gefahren, auf Motorwagen oder Laffette. 11-13 to Nutzlast. Im Kobinierten Verkehr 2 to pro
      Pritsche mehr Nutzlast.

      Zur Innenhöhe kommt es drauf an, ob normale oder Jumbopritze.

      Sattel 13,60 ca. 2,65-2,72 m.

      Zu den Kosten fehlt ein Faktor, die Entfernung.

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    • Original von Azzo
      Wenn es Fettgedruckte nicht mehr gibt, durch welche wurden sie denn ersetzt? Oder einfach nur ersatzlos gestrichen?

      Eine 7,25m lange Wechselpritsche schafft nur 13to? Hört sich ein bisschen wenig an...
      Pritsche = Achse?

      Trotzdem schon mal vielen Dank für die schnelle Antwort :)


      @ Azzo,

      Inzwischen haben im Fernverkehr so genannte Euro-Sattelzüge mit einer für sie typischen zweiachsigen Sattelzugmaschine und einem dreiachsigen Sattelauflieger (Trailer) die klassischen Gliederzüge in den Zulassungszahlen überholt. Der so genannte „Euro-Lastzug“ ist in seiner Größe, Ausstattung und seinem Gewicht von der EU definiert und sein Betrieb ist in jedem EU-Mitgliedsland, aber auch in jedem mit der EU assoziierten Staat erlaubt, egal wo im EWR der Lastzug tatsächlich zugelassen ist. Der Euro- bzw. EU-Lastzug (Lkw) darf als Gliederzug 18,75 m, als Sattelzug 16,50 m lang sein, bis zu 4,0 m hoch und ohne die Außenspiegel 2,55 m breit (Kühlzüge bis 2,60 m). Diese Lkw-Zulassungsvorschrift der EU muss in die jeweilige nationale Gesetzgebung umgesetzt werden. Es gibt dauergültige Ausnahmen, die sich aber von EWR- bzw. EU-Mitgliedstaat zu EWR- bzw. EU-Mitgliedsstatt unterscheiden.

      In Deutschland als Hänger- oder Sattelzüge bis 40 t (im Kombiverkehr bis 44 t, wobei eine Last von 8 t pro Achse nicht überschritten werden darf).

      Pritsche:

      Ein Wechselaufbau (auch: Wechselbehälter, Wechselaufbaubrücke, Wechselpritsche, WAB und Wechselkoffer) ist ein austauschbarer Ladungsträger, der sich von einem LKW-Aufbau, ähnlich wie ein ISO-Container, von dem Trägerfahrzeug trennen lässt. Für die Nutzung im kombinierten Verkehr muss er mit Einrichtungen ausgerüstet sein, die einen Umschlag auf die Bahn ermöglichen (UIC 592-4). Dies wird durch Greifkanten ermöglicht, die sich an der Unterseite des Wechselaufbaus befinden. Kräne an den Containerterminals besitzen dafür spezielle Greifarme mit denen die Wechselaufbauten seitlich umfasst und angehoben werden können. Wie ISO-Container werden die Wechselaufbauten auf den für ihren Transport vorgesehenen LKW, Anhängern (Lafetten) und Güterwaggons durch Zapfen (sog. „Pilze“) verbunden. Sein Vorteil gegenüber ISO-Containern sind seine Palettenbreite sowie die flexibleren Möglichkeiten in den Abmessungen.

      Man unterscheidet verschiedene Behälter-Klassen:

      Für Gliederzüge eignen sich besonders die C-Behälter mit 16 t Gesamtgewicht (EN 284 - Längen 7150 mm, 7450 mm, 7820 mm). Bei diesen Behältern werden vier Stützbeine an den Seiten heruntergeklappt, danach kann das Fahrzeug abgesenkt und unter dem abgestellten Aufbau herausgefahren werden. Diese Form wird häufig als Wechselbrücke bezeichnet.

      Eine weitere Variante der C-Behälter sind die stapelbaren Wechselbehälter. Diese sind seitens der europäischen Normung in der Vorbereitung; sie gibt es lediglich in der Länge 7450 mm.

      Weitere Wechselbehälter sind die A-Behälter. Diese sind geeignet für den Transport auf Sattelfahrgestellen, besitzen keine Stützbeine, haben ein Gesamtgewicht bis 34 t und eine Länge bis 13.670 mm (mit vorne entsprechend abgeschrägten Ecken).

      Im Gegensatz zu Containern sind Wechselaufbauten überwiegend für Straßen- und Schienentransport geeignet.

      Es gibt Wechselaufbauten mit Planenverdeck, Curtainsider, geschlossene Kofferaufbauten, sowie etliche Sonderaufbauten. Ähnlich wie bei Megatrailern gibt es auch eine Variante mit einer lichten Innenhöhe von 3 m. Diese sogenannten Jumbo-Wechselbrücken sind mit einem Hubdach ausgestattet, um das Volumen optimal auszunutzen.


      Google mal ein bißchen unter den Fachbegriffen rum, da wirst Du fündig!...


      Gruß
      TransportLogistik
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