Wie wird die Beladung von LKW geplant?

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    • gesehen


      Klar doch, ist auch ein Anbieter der sein Produkt verkaufen möchte.
      In dem Fall speziell für Container.

      Braucht doch keiner, es sei den er macht gerade eine Beschäftigungstherapie.

      Ich sag doch, ist wie Tetris spielen in 3D.

      Entweder ich habe immer die gleichen Abmessungen bei den Packstücken, dann teile ich meine Kapazitätsgröße durch die Einzelgröße und weiß wieviel hinein gehen.

      Bei gemischten Abmessungen gehen 6 bis 6,5 cbm auf einen Lademeter, fertig.

      Stauverlust sind immer gegeben, es sei denn....

      .... man lässt die Packstücke gezielt auf ein eine vordefinierte Größe packen damit diese auf eine vorher ebenfalls maßlich exakt definierte Transporteinheit passen und somit die 100 % ausschöpfen.
      Das ganze dann aber auch unter Beachtung der maximal möglichen bzw. erlaubten Nettogewichte.



      Sorry, Räder wurden bereits erfunden.


      Ich sehe für so etwas keinen Bedarf, aber ich kenne ja auch noch nicht alles in Sachen Logistik und lerne immer noch täglich dazu.
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      Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null!

      Alle meine Beiträge geben meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder. Annahme von Ratschlägen oder Nachahmungen auf eigenes Risiko.
    • Ja, nach der Beladung kann ich auch Ladepläne schreiben, die kenne ich auch so wie beschrieben.

      Piot will doch die ladepläne machen beevor geladen wird. Auch das hab ich schon gemacht, weil meine Geschäftsleitung meinte, ich bräuchte zu lange zum Beladen meines LKW. Also Beladeplan gemacht (meist Europaletten und Gitterboxen) und dem ausgeguckten Ladepersonal übergeben. Nur hat in der Praxis dies nicht so richtig funktioniert, weil diese Ladepersonal zwar gut Stapler fahren konnte, aber von der Ware keine Ahnung hatte. (Schweres obendrauf stapeln, Überbautes von der Seite reinpressen, damit ein Entladen nach hinten nicht mehr möglich war, etc.). Haben auch regelmäßig länger gebraucht. (Sammelladungen mit 6-10 Kunden, teils nur von hinten entladen, teils nur mit Motorwagen zu erreichen usw.)
      In meiner Dispozeit hatten wir ein Programm zur Beladung und Fahrzeugdisposition zur Verfügung, das lief aber immer leer mit, weil es funktiomierte nur, wenn der Fahrplan peinlichst genau eingehalten wurde. Hat geklappt, von morgens 06:00Uhr bis 06:30Uhr, bis das erste Auto vor der unbesetzten Baustelle stand.

      Die guten Disponenten und Fahrer kennen ihre Kundschaft sehr gut und stellen sich darauf ein. Ich bezweifle ob es eine Software soweit bringt, damit sie weiß das der Staplerfahren des Kunden X Mittwochs kegelt und man besser Donnerstags da nicht hinfährt.

      Gruß Jan
    • Servus Jan,

      jetzt aber nicht Ladeplan und Dispoplan vermischen.
      Das sind verschiedene paar Schuhe auch wenn sie in Abhängigkeit zueinander stehen.

      Der TE schrieb hier bisher nur von Ladeplanung und da hilft gesunder Menschenverstand und Ahnung wesentlich mehr als irgend eine Software je könnte.

      Oder siehst du das anders?
      Wenn ich deine Beiträge richtig interpretiere, dann wohl nicht. :)
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    • Da waren Dispoplan und Ladeplan miteinander verknüpft, der Hersteller des Softwarepaketes hat sich folgendes vorgestellt: Anwendung in einem Transportbetonwerk. Der Mischmeister und Disponent (eine Person) gibt den Auftrag des Kunden ein und das Programm teilt die Fahrzeuge und die jeweiligen Lademengen selbsttätig zu, damit der Mischmeister genau weiß, wann er welches Fahrzeug mit welcher Menge und Sorte zu beladen hat (auf optisches und akustisches Signal der Software). Haben die Parameter genau gestimmt (Ladezeit, Hinfahrt, Entladezeit, Rückfahrt) und sich im Laufe des Tages auch nicht verändert, hätte es hinhauen können. Aber auch der Beladeplan, den die Software ausgespuckt hat, konntest du in der Praxis in die Tonne kloppen. Es werden regelmäßig während der Abarbeitung der Aufträge die Mengen geändert, so musst du auch in diesem Geschäft mal aus 16 Ldm 14 machen, damit man einigermaßen im Rennen bleibt. Auch hat man Rücksicht auf die Transportunternehmer nehmen müssen, nicht das da welche bevorzugt wurden oder ins Hintertreffen gerieten (Bezahlung nach m³), der Software war das egal.
    • Guten Morgen!

      jan64 schrieb:

      Also Beladeplan gemacht (meist Europaletten und Gitterboxen) und dem ausgeguckten Ladepersonal übergeben. Nur hat in der Praxis dies nicht so richtig funktioniert, weil diese Ladepersonal zwar gut Stapler fahren konnte, aber von der Ware keine Ahnung hatte. (Schweres obendrauf stapeln, Überbautes von der Seite reinpressen, damit ein Entladen nach hinten nicht mehr möglich war, etc.)
      Aber ist es nicht gerade der Zweck eines Ladeplans, dass dort eben die Beladung genau vorgegeben ist, und somit theoretisch der Stapler auch keine Ahnung zu haben braucht? Natürlich muss der Ladeplan von jemandem erstellt werden, der sich entsprechend auskennt. Oder haben wir deine Aussage falsch verstanden?
    • piot schrieb:

      Aber ist es nicht gerade der Zweck eines Ladeplans, dass dort eben die Beladung genau vorgegeben ist, und somit theoretisch der Stapler auch keine Ahnung zu haben braucht? Natürlich muss der Ladeplan von jemandem erstellt werden, der sich entsprechend auskennt. Oder haben wir deine Aussage falsch verstanden?
      Jan64 wollte den Unterschied zwischen Theorie und Praxis erklären. In der Praxis müssen beide , der Disponent der einen Ladeplan macht und der Belader, der den Beladeplan dann umsetzt , wissen was sie tun - sonst wird das nichts.
      Aber wie schon öfters geschrieben: Am besten ein Praktikum im Speditionslager machen und Touren mitfahren, dann wird das "greifbar"
      Es gibt keine "politische Antwort" auf den Hass.
      Nur Unerschütterlichkeit, Vernunft und Menschlichkeit.
      Und Zusammenhalt für die Freiheit.

      Jan Böhmermann auf Twitter, 20. Dezember 2016
    • Ein Ladeplan kann m.E. nur grundsätzliche Regelungen enthalten. So wurde uns im Stückgut stets aufgetragen, wichtige Express-Sendungen und das Gefahrgut immer als Letztes aufzuladen. Dies einfach vor dem Hintergrund, das ein schneller Zugriff erfolgen konnte für den Fall einer Verspätung in der SE-NL bzw. einem Unfall für die Feuerwehr. Dies gilt jetzt aber nur für Sammelgut.

      Wenn man ein richtiges Tetris-Spiel (@Chris) bekommt, da male ich für den Fahrer auch einen Stauplan, damit zum Schluß alles auf den Lkw passt. Da hat man im Büro bessere Möglichkeiten und vor allem auch mehr Zeit als der Fahrer vor Ort.

      Da hier auch Container erwähnt wurden : nach meiner Kenntnis gibt es dort Staupläne bis ins letzte Detail und diese müssen auch dem Container im Seeverkehr mitgegeben werden. Da gelten wohl nochmals ganz andere Regeln. Allerdings bin ich da kein Profi auf dem Gebiet, da müsste der @Convoy-Pusher was zu sagen können.

      Abschließend noch meine Bitte : die Frage war sachlich, wenn auch dürftig formuliert. Es gibt keinerlei Grund, hier jmd. dumm zu machen. Es sind die Studenten, die in ein paar Jahren meine Rente zahlen. Also schön brav bleiben, da ich nicht verhungern möchte. ;)
      Toleranz ist der Verdacht, das der andere Recht hat . Kurt Tucholsky

      Ein chinesisches Sprichwort sagt: Schläfst du ein mit Hintern der juckt, wachst du auf mit Finger der stinkt!
    • @piot, dann muss ich aber jedes Packstück einzeln erfassen und beurteilen, das heist ich muss ins Lager laufen und die Packstücke auf Stapelbarkeit, Überbauung, Gewicht usw. beurteilen. Dann mach ich den detailierten Beladeplan. In dieser Zeit habe ich den Zug schon halb beladen. Bei Transporten mit immer gleicher Ware die regelmäßig stattfinden kann ich mir das vorstellen mit einem Beladeplan, wird es wahrscheinlich bei großen Verladern auch geben.
      Warum wird es alles kompliziert gemacht? Damit man nur noch unqualifiziertes und billiges Personal einsetzen kann, die jeden Handgriff von irgendeinem elektronischen Gerät vorgegeben bekommen? Ich fürchte fast, dies ist die Zukunft.
    • jan64 schrieb:

      @piot, dann muss ich aber jedes Packstück einzeln erfassen und beurteilen, das heist ich muss ins Lager laufen und die Packstücke auf Stapelbarkeit, Überbauung, Gewicht usw. beurteilen. Dann mach ich den detailierten Beladeplan. In dieser Zeit habe ich den Zug schon halb beladen.
      Wenn der Fahrer selbst zuerst einen detaillierten Beladeplan erstellen muss, dann macht das in der Tat natürlich keinen Sinn.

      jan64 schrieb:

      Bei Transporten mit immer gleicher Ware die regelmäßig stattfinden kann ich mir das vorstellen mit einem Beladeplan, wird es wahrscheinlich bei großen Verladern auch geben.

      Mittlerweile verstehen wir auch den ursprünglichen Einwand von Borstel, dass es auf die Situation bzw. Art der Beladung ankommt.

      Bleiben wir mal bei den großen Verladern: Wäre es denn nicht ein Vorteil, wenn ein Fahrer in diesem Fall einen detaillierten Beladungsplan bekommen würde und somit "nur noch" die Güter entsprechend verladen müsste?

      Um es direkt vorwegzunehmen:

      jan64 schrieb:

      Warum wird es alles kompliziert gemacht? Damit man nur noch unqualifiziertes und billiges Personal einsetzen kann, die jeden Handgriff von irgendeinem elektronischen Gerät vorgegeben bekommen? Ich fürchte fast, dies ist die Zukunft.
      Es ist nicht die Absicht die Fahrer zu degradieren oder dergleichen. Im Gegenteil, wir suchen ja nach Optimierungen/Unterstützungen für Speditionen/verladene Unternehmen. In diesem Kontext einmal darüber nachzudenken, ob ein vorgefertigter Plan nicht eventuell sogar Zeit sparen könnte - zumindest in bestimmten Situationen - kann man doch mal, oder?
    • LKW Walter  
    • . . . ist doch ganz egal ob Ihr einen Container staut oder einen Lastkraftwagen beladet. Weil, einen Faktor habt Ihr noch ueberhaupt nicht angesprochen:

      Denn was hab' ich schon gekotzt und Tobfallsanfaelle bekommen wenn die vom Ablader oder Kunden aufgegebenen Abmessungen und Gewichte wieder 'mal(!) nicht gestimmt haben! Und der Fahrer dann von der Ladeselle aus anruft und meldet: "Irgend 'was stimmt hier nicht oder aber mein Auflieger ist ueber Nacht geschrumpft!?".

      Eine EURO hat bei mir immer noch 120 x 80. Wenn aber so'n Hilfsarbeiter morgens mit Restalkohol in der Birne nicht ganz akurat packt und wickelt, haeng's halt links und rechts ueber und mit 120 x 80 ist nix mehr. Wie erklaere ich das dann meinem Computer mit seiner ach so tollen Software?

      Oder unverpackte Maschinen und Maschinenteile. Toll, die Grundmasse am Boden in Laenge und Breite stimmen auf den Millimeter. Aber irgend ein Depp aus der Fertigung, naemlich der, der gemessen hat, hat wieder verpeilt dass bei dieser Maschine auf halber Hoehe seitlich noch ein Stutzen 'raus ragt von 30 cm. Laenge. Und schon passt die Kiste, die Du eigentlich neben diese Maschine stellen wolltest, eben nicht mehr daneben!


      P.S.:
      Nur eines passt garantiert immer! Naemlich ein 20'-Container auf die Pilze von 'nem 20'-Chassis, he, he! Doof nur, wenn der Container nicht homogen gestaut wurde (und das hast Du ja nicht gemacht), weil dann haste vielleicht schon wieder Gewichsprobleme von denen Du noch gar nix weisst. Also beim Beladen immer aufpassen ob die Buechste schraeg am Kran haengt oder der Stapler sich zu einer Seite hin neigt.


      Klaus
      der Convoi-Pumpe (?) - sagt T.T.P.
    • Das ne Euro 80 X 120 hat ist klar , wir haben mal für ne Chmie Bude gefahren da waren die Paletten 1 cm überbreit , bei BDF 2 X 7,15 kein Prob. bei nem Sattel 13,60 schon , die hatten einen neuen in der Dispo der wollte Sparen , hat super geklappt mit seinen billig Vögeln , der hatte auf einmal das lager voll im je 1 Pal. für jedes Schleckerlager in Deutschland , dann fragt der mich wie kann das , ganz einfach , meine Autos können echte 34 Pal , deine billig Sattel zusammengelogene und nu , mir doch egal , erklär deinem Chef das du bei jedem Transport 20 DM gespart hast und jetzt jeweils eine Pal. im Stückgut nachschickst , gut gemacht du Idiot .
      Maschinen laden ist auch son Ding , 20 to Bohrwerk am Stück , wenn es auf LKW maß zusammen gefahren ist leider 15to auf einer Seite , gut das fährt sich dann nicht so schön , macht aber nix , von Bilbao nach Bielefeld ist ja nicht weit .
      Senf in Plastikeimer auf Palette , auch schön , 3 Eimer hoch , ich müßen wir staplen , wenn wir das doppelt setzen stehen die unteren Eimer in einander , nette Diskusion mit dem Disponenten der hatte 6 LDM für den Senf verplant .
      Lad doch mal Lebensmittel , die 5 Min. Terine kommt nach unten , die Erbsensuppe in Dosen nach oben , Frachtschaden , was ist das denn fürn ding .
      Sammelgut , WB an der Rampe , die ersten 6 m Voll bis unter die Pfannen dann kommt nix mehr , wie das kann beim fahren nach hinten fallen ?
      Ich hab Linie nach Arnheim gefahren , den Verlader hab ich nie gesehn , jeden Abend die gleiche WB mit dem Loch im Dach , das hat geregnet wie doof , in Holland abgeladen , aufgeladen , Nässeschaden zurrück 1 Woche haben wir das gespielt .
      Wer will da jetzt was mit einem Computer machen ? Reden sollte man , aber deutsch !
      Vor ein paar Wochen Ausschreibung , 14,20 LDM , bietet einer 13.60 Sattel an , mein Hinweis dann kann nicht die gewünschte Anzahl Rollis verladen werden , kein Prob. Laden wir halt weniger , der Sattelvogel muß wohl einer sehr guten Preis gemacht haben .
      Gibts ein Programm gegen Schwachsinn dann her damit , ansonsten hört auf die Welt zuverkomplizieren .