Was Verdient man als Subunternehmer?

    • Hallo,
      zunächst finde ich es positiv, vor dem Start in die Selbständigkeit sich die Gedanken über die Kosten im Detail zu machen.

      Bei der Aufstellung geht einiges durcheinander.
      Es sollte sauber getrennt werden in Kosten der privaten Lebensführung und Unternehmenskosten.
      Umlaufvermögen, betriebsnotwendiges Kapital sind keine "Kosten".
      Die Kosten der privaten Lebensführung müssen vom Unternehmen erwirtschaftet werden und werden über die Privatentnahme entnommen.
      Dabei sollte berücksichtigt werden, wieviel Kapital das Unternehmen benötigt zur Deckung der laufenden Kosten und als Puffer für Risiken / ausserplanmässige Kosten (Stichwort "betriebsnotwendiges Kapital")
      Wer in Sachen Betriebswirtschaft, Kostenrechnung nicht sattelfest ist, sollte sich auf Fall von einem guten! Steuerberater beraten lassen und die Existenzgründungsberatung in Anspruch nehmen.
    • Franz_Meersdonk schrieb:

      Krankenversicherung in % vom monatlichen Gewinn???
      Arbeitslosenversicherung als Unternehmer????
      Steuerberater € 2.000,- im Jahr ???????

      und noch ein paar Sachen, die "merkwürdig" sind

      Ich glaube, wir machen mal ne Sammelbestellung Popcorn
      Was daran so merkwürdig ist, verstehe ich nicht.
      Ja, es gibt eine Arbeitslosenversicherung für Selbstständige und ca 2000€ für einen SB halte ich auch für eine ganz vernünftige Einschätzung.

      Finde er hat sich viele Gedanken gemacht...
    • Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Hallo,
      zunächst finde ich es positiv, vor dem Start in die Selbständigkeit sich die Gedanken über die Kosten im Detail zu machen.

      Bei der Aufstellung geht einiges durcheinander.
      Es sollte sauber getrennt werden in Kosten der privaten Lebensführung und Unternehmenskosten.
      Umlaufvermögen, betriebsnotwendiges Kapital sind keine "Kosten".
      Die Kosten der privaten Lebensführung müssen vom Unternehmen erwirtschaftet werden und werden über die Privatentnahme entnommen.
      Dabei sollte berücksichtigt werden, wieviel Kapital das Unternehmen benötigt zur Deckung der laufenden Kosten und als Puffer für Risiken / ausserplanmässige Kosten (Stichwort "betriebsnotwendiges Kapital")
      Wer in Sachen Betriebswirtschaft, Kostenrechnung nicht sattelfest ist, sollte sich auf Fall von einem guten! Steuerberater beraten lassen und die Existenzgründungsberatung in Anspruch nehmen.
      Sehr gute Antwort!
      Hatte heute morgen den Anruf eines TU-Kandidaten, der mal soeben sich mit einem Fahrzeug > 3,5to zGM selbständig machen will. Als ich ihm dann die Voraussetzungen für die Erteilung der EU-Lizenz und die Kosten genannt habe, war das Thema für ihn beendet. Glücklicherweise einer weniger für das Gewerbe, der keine Ahnung hat.

      Ich setze noch einen drauf: wer in Sachen Betriebswirtschaft und Kostenrechnung nichts oder nur wenig weiß, der sollte kein Unternehmer werden (egal ob TU oder andere Branche). Existenzgründungsberatung geht primär um Finanzierung und Gewährung von Krediten. Steuerberater weiß vieles über Finanzen undb Steuerverkürzung, aber oftmals nichts von Krisengesprächen etc. geschweige denn über die Kriterien der Branche im Überlebenskampf.

      Unternehmer werden heißt: der Beruf wird zur Berufung und ohne Fachwissen und kaufmännisches Wissen geht man im Haifischbecken unter. Eine gute Kostenkalkulation ist das eine - überschaubares Risiko, Taktieren und vernunftgesteuertes Handeln das andere. Klappt nur, wenn man viele Jahre in leitenderer Position tätig war (also nicht nur weisungsgebundener Kraftfahrer).
      Mann kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto
      braucht Liebe. Zitat: Walter Röhrl
    • Die Voraussetzungen um ein Transportgewerbe zu eröffnen sind:
      -Fachliche Eignung, entweder man hat`s oder nicht ;)
      -Finanzielle Leistungsfähigkeit (erstes Fahrzeug 9000€, jedes weitere 5000€)
      -persönliche Zuverlässigkeit (Unbedenklichkeitsbescheinigungen verschiedener Institutionen)
      -Ständiger Betriebssitz in Deutschland (keine Scheinniederlassung)
      Steuerberater und Buchhalter wurden bisher nicht genutzt. Anfangsstadion ist die Existenzgründung und weiß bisher nur, dass manche Steuerberater ein Pauschalpreisangebot haben. Gibt es hier Leute die bereits ein Transportgewerbe (> 3,5to zGG) haben und sagen können, wieviel sie der Steuerberater + Buchhalter im Monat oder Jahr durchschnittlich kostet? Gibt es sonst noch Kostenposten die man einbringen könnte? Hat jemand schon eine Kostenkalkulation, die er als Bsp. zeigen kann/möchte?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Paperboy ()