Sprachkenntnisse des Fahrers

    • Die Eingangsinformation ist ein wenig dürftig .....


      Ladung aus zweiter Hand ?
      Vielleicht gehört es ja zu den Bedingungen des Verladers an den Erstspediteur ?

      Wir haben auch einige Ladestellen, wo die Fahrzeuge abgewiesen werden, wenn man mit dem Fahrer nicht kommunizieren kann.
      Wie soll man denn einem Fahrer auf Sicherheitsvorschriften hinweisen, wenn dieser gerade mal mit dem Finger auf sein Smartphone zeigen kann?
      Wie soll der Fahrer denn kapieren, was er bei grenzüberschreitenden Transporten mit Anhang 7 etc. machen oder beachten soll?
      Konnte er evtl. eine Aufforderung zur Angabe bzw. vorzeigen für Befördernummer, Notifizierungspapiere etc. etc. nicht verstehen ?
      Das gleiche gilt für Anmeldeterminals an der Lade und/oder Entladestelle. Das blockieren solche Fahrer den ganzen Betrieb.


      Für mich ist so ein Vorgehen grundsätzlich nachvollziehbar. Wenn ein TU einen Auftrag annimmt, sollte er auch in der Lage sein, diesen problemlos durchzuführen,
      sowohl auf der technischen als auch auf der personellen Seite.
      .




      Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null!

      Alle meine Beiträge geben meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder. Annahme von Ratschlägen oder Nachahmungen auf eigenes Risiko.
    • Hallo zusammen,

      danke für die Hinweise - prinzipiell (ich habe selbst 10 Jahre und länger in einer Spedition gearbeitet) jetzt bin ich in einem Handelsunternehmen.
      Die Beladestelle ist uns durchaus bekannt und wir haben dort schon zig oft geladen - mit Fahrern aus aller Herren Ländern.

      Es gibt in einem Lager sicherlich die Möglichkeit, einen rumänischen oder türkischen Mitarbeiter aufzutreiben, der den Fahrer bei bedarf instruieren kann .... hat in der Vergangenhit auch immer geklappt.

      ICH schätze, der Lagermitarbeiter hat sich mit dem Fahrer gezofft und dann auf stur geschaltet. Sicherlich ist Verhalten an der Ladestelle verständlich, insbesondere in Hinsicht auf sicherheitsrelevante Besonderheiten ... aber WO steht das, ob der Fahrer Englisch oder die Landessprache zu können hat? Wenn ihr an Osteuropäische Speditionen denkt, die schicken ihre Fahrer Wochenlang von Noorwegen über Benelux, Frankreich und Spanien nach Portugal ... welcher Fahrer kann denn all die Sprachen?

      LG Peter
    • Einfach mal andersrum sehen. Wenn ich den Zuschlag einer Fracht an ein deutsches Unternehmen gebe, kann ich davon ausgehen, dass der einen schickt, mit dem ich mich verständlich machen kann. Ich bin nicht verpflichtet, einen Dolmetscher vorzuhalten oder zu suchen. Daraus folgt, Wenn er mich nicht versteht ---- Tschüs
      Das muss auch nirgendwo stehen. Ich bin der Hausherr, ich habe die Noten und mache die Musik
    • Das setzen aber jetzt immer mehr Unternehmen ein . Die Fracht nur in Selbsteintritt fahren oder Fahrer in Deutsch oder Englisch. Ist doch nicht mehr wie Recht damit dem Dumping hier mal der Garaus gemacht wird. Ich erlebe es oft an Ladestellen das es heisst endlich mal wieder ein Deutscher und kein Ostblockdumper.Ich antworte darauf dann müsst Ihr halt nur Deutsche Speditionen oder das Umladen verbieten und schon ist Ruhe. Dieses aber auch nur zu vernünftigen Preis und keine preise auf Ramschniveau. Es gehen immer mehr Mittlere Unternehmen über dieses zu praktizieren so meine Erfahrung. :thumbup:
    • Hallo Leute ;)
      zunächst nochmals zum Nachlesen: Es handelte sich um einen grenzüberschreitenden Transport mit Ladestelle in den Niederlanden.
      Nachdem nun wieder das alte Lied "hättest Du einen deutschen TU statt einem Ostblock Dumper beauftragt, dann wäre das nicht passiert" rauf und runter gespielt wird:
      Klar, ein deutscher Fahrer hätte sich in den Niederlanden zu 99% super auf Deutsch verständigen können, was aber nicht an der Sprachkompetenz bzw. besonderer Qualifikation des deutschen Fahrers liegt, sondern an der Sprachkompetenz der Niederländer.
      Das deutsches Fahrpersonal das ins Ausland fährt über überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeiten in Fremdsprachen verfügt, halte ich für ein Märchen .
      Das war schon vor 25 Jahren so, das der durchschnittliche deutsche Italienfahrer sich zunächst mit einem italienischen Wortschatz begnügt hat , der nur unwesentlich über Pizza, Pasta und Pronto hinausging und ansonsten drauf vertraut hat, dass fast überall in Italien sich jemand findet, der deutsch versteht oder spricht. Wenn er dann ein paar Jahre Italien rauf und runter gefahren ist, hat sich sein Wortschatz etwas erweitert.
      Ok heute können sich viele deutsche Fahrer perfekt auf russisch verständigen, nur doof daß das nicht überall im Ausland einen wirklich weiterbringt.
    • Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Hallo Leute ;)
      zunächst nochmals zum Nachlesen: Es handelte sich um einen grenzüberschreitenden Transport mit Ladestelle in den Niederlanden.
      Nachdem nun wieder das alte Lied "hättest Du einen deutschen TU statt einem Ostblock Dumper beauftragt, dann wäre das nicht passiert" rauf und runter gespielt wird:
      Klar, ein deutscher Fahrer hätte sich in den Niederlanden zu 99% super auf Deutsch verständigen können, was aber nicht an der Sprachkompetenz bzw. besonderer Qualifikation des deutschen Fahrers liegt, sondern an der Sprachkompetenz der Niederländer.
      Das deutsches Fahrpersonal das ins Ausland fährt über überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeiten in Fremdsprachen verfügt, halte ich für ein Märchen .
      Das war schon vor 25 Jahren so, das der durchschnittliche deutsche Italienfahrer sich zunächst mit einem italienischen Wortschatz begnügt hat , der nur unwesentlich über Pizza, Pasta und Pronto hinausging und ansonsten drauf vertraut hat, dass fast überall in Italien sich jemand findet, der deutsch versteht oder spricht. Wenn er dann ein paar Jahre Italien rauf und runter gefahren ist, hat sich sein Wortschatz etwas erweitert.
      Ok heute können sich viele deutsche Fahrer perfekt auf russisch verständigen, nur doof daß das nicht überall im Ausland einen wirklich weiterbringt.
      Servus,

      hatte ich auch so verstanden.
      Das ändert aber nichts an der Sache, das ein Fahrer in der Lage sein sollte an der Ladestelle zu kommunizieren was er will.
      Und Früher..... war früher und es gab nicht solche irren Regeln für Sachen die eigentlich selbstverständlich sein sollten.

      ;) :P Seit wann stehst Du auf alte Hüte? :P
      .




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    • Borstel schrieb:

      Seit wann stehst Du auf alte Hüte?
      Ich wollte eben auch mal was von früher erzählen, ich dachte das kommt gut an


      Borstel schrieb:

      hatte ich auch so verstanden.
      Mein Hinweis ging auch in Richtung der Herren von Post 5+6, deren Lösungsansatz "made in Germany" hätte es rausgerissen erschien mir für die konkrete geschilderte Situation nicht unbedingt zielführend :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ahnungslos 3.0 ()

    • Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Klar, ein deutscher Fahrer hätte sich in den Niederlanden zu 99% super auf Deutsch verständigen können, was aber nicht an der Sprachkompetenz bzw. besonderer Qualifikation des deutschen Fahrers liegt, sondern an der Sprachkompetenz der Niederländer.
      Dazu musst Du auch noch wissen. Es gibt bei den Holländern auch noch genug,die weigern sich Deutsch zu sprechen,oder zu lernen.
    • ooooooooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnneeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee


      kurz orneeeeee


      @ Ahnungslos 3.0


      jetzt hast mir was eingebrockt. Jetzt muss ich noch mit dem Mod in ne Kneipe gehen und ein Bier trinken.................


      aber Spass beiseite:



      Neee, was mir aber schon in NL passiert ist, genauso wie letzte Woche in Köln............


      An der Rampe: oooooooooooooooooooooooooocccccccccccccccccccccccccccccccchhhhhhhhhhhhh endlich wieder mal einer den man versteht.......................
    • Ok, danke für eure Unterstützung ...

      Nur soviel zu Dumping ... Wenn ihr 10 Euro für 1 Banane zahlen wollt, garantiere ich euch, nur deutsche Fahrer mit diversen Sprachkenntnissen und gesellschaftlichen Umgangsformen zu engagieren ... im Prinzip zwingt doch der Wettbewerb Versender, Händler und Speditionen, die günstigsten Frachten zu erzielen ... sofern ich mir auch selbst eine Banane oder vielleicht sogar einen Bananenpudding kaufen möchte ...

      Wir konnten oft froh sein, Fahrer aus dem Ostblock zu bekommen, da diese wesentlich flexibler in Bezug auf Standzeiten sind ... und auch kein Problem damit haben, für fast umme ein Wochenende in Frankreich zu verbringen ... während viele unserer deutschen Fahrer (die ja von den Sprachkenntnissen auch eher dem slawischen Terrain zuzuordnen sind) schon dienstags anfangen zu klagen, dass sie nicht Freitag mittags zu Hause sind.

      T´schuldigung an alle Slawen, ihr seid sicherlich genauso fleißig ... man kann NICHTS verallgemeinern ... ich möchte nur die wirtschaftliche Situation von Speditionen ins Rennen werfen ...

      Aber gut, das ist ein anderes Thema. Wünsche euch einen schönen Tag.