Respekt bei Fahrern verschaffen

    • Respekt bei Fahrern verschaffen

      Hallo,
      ich bin erst seit ein paar Monaten Disponentin und habe nur männliche Fahrer und Kollegen um mich herum. Verstehe mich gut mit meinen Fahrern, aber mein Kollege sagt, ich soll den Ton ihnen gegenüber ändern, weil sie mich sonst nicht respektieren und mit mir machen, was sie wollen.
      Wie sind da eure Erfahrungen?
      Danke
      LG Trucker Babe
    • Trucker Babe schrieb:

      Hallo,
      ich bin erst seit ein paar Monaten Disponentin und habe nur männliche Fahrer und Kollegen um mich herum. Verstehe mich gut mit meinen Fahrern, aber mein Kollege sagt, ich soll den Ton ihnen gegenüber ändern, weil sie mich sonst nicht respektieren und mit mir machen, was sie wollen.
      Wie sind da eure Erfahrungen?
      Danke
      LG Trucker Babe
      Servus,

      ja wie ist denn dein Ton gegenüber deinen Fahrern? ?(

      Egal ob Frau oder Mann, wer als Disponent/in nicht den nötigen Respekt seitens der Fahrer hat mit dem/der wird immer "Schlitten" gefahren. ;)

      Das ist aber in allen Bereichen bzw. Branchen so wo jemand anderen Mitarbeitern gegenüber Weisungsbefugt ist.

      Grundvoraussetzungen um Respekt zu erhalten sind z.B. Dinge wie eigene gute Kinderstube, Sachkompetenz und Entscheidungsfreudig- & fähigkeit u.v.m.


      Ich hoffe dein hier gewählter Username ist nicht auch gleichzeitig dein Spitzname in der Arbeit? Der wird vermutlich nicht nur bei mir das erste (be)lächeln hervor bringen.
      .




      Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null!

      Alle meine Beiträge geben meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder. Annahme von Ratschlägen oder Nachahmungen auf eigenes Risiko.
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      Der Ton alleine macht noch keinen Respekt. Man (frau) kann durchaus auch einen lockeren Umgangston mit seinem Fahrern haben und sich trotzdem Respekt verschaffen.

      Respekt verschafft man sich vor allem dadurch, dass man sein Handwerk beherrscht und souverän disponiert.
      Man muss wissen, was "machbar" ist und das auch von den Fahrern einfordern, aber darf auch nichts verlangen was nicht realistisch ist.

      Vorausschauend arbeiten, sich an Zusagen halten, Informationen in beide Richtungen weitergeben und am Schreibtisch so arbeiten, dass draußen alles rund läuft.

      Wenn die Fahrer merken, dass Du keinen Dunst hast und "schwimmst", lassen sie dich irgendwann auflaufen oder arbeiten so, wie es für sie am bequemsten ist.
      Merken sie aber, dass sie Dir nix vormachen können, versuchen sie es erst gar nicht.
    • Neu

      Und nicht zu vergessen: Konsequenz. Wenn man einmal etwas "durchgehen" lassen hat, was so nicht sein sollte, läuft man Gefahr, dass es immer wieder passieren wird.

      In diesem Fall auch ruhig mal tief Luft holen und in den Löwenkäfig steigen und die Peitsche knallen lassen, sprich, den "Sünder" direkt ansprechen und eine klare Ansage machen. Dazu muss man nicht laut werden, aber man sollte bestimmt und sicher auftreten. Du glaubst nicht, wie schnell sich das rumspricht ...
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      www.online-fuhrparkverwaltung.de
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      Diktatoren müssen immer mit einem Putsch rechnen. Diktator sein entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Führungsqualitäten.

      Man kann durchaus locker und freundschaftlich im Ton sein, wenn man konsequent und - wenn nötig - hart in der Sache ist.

      Dass man im Fachwissen (noch) Lücken hat, kann man getrost zugeben. Das wird Dir eventuell mehr Respekt verschaffen, als wenn Du versuchst, die Allwissende zu spielen und die Fahrer von sich aus merken, dass Du in manchen Sachen keine Ahnung hast. Und das WERDEN sie merken. Wichtig ist halt, die Lücken, die man zugegeben hat, schnell zu schließen, also Erfahrung zu sammeln.

      Gruß und gutes Gelingen
      der Excelfan
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      Wichtig ist vor allem,lass dich nicht von den Fahrern auf der Nase rumspringen.
      Ich kenne solche Fälle zur genüge.
      Da sind Fahrer die meinem sie sind die größten,und wollen machen was sie für richtig halten.
      Dann gibt es welche,die können bestimmte Sachen (angeblich) nicht, z.Bsp. bestimmte Touren,kommen angeblich mit den Zeiten nicht hin,obwohl andere das problemlos meistern.
      Aber dann am lautesten krakehlen wenn ein neues Auto kommt,und der bessere Fahrer bekommt diesen dann,evtl.auch noch mit grösserem Motor,oder Fahrerhaus.
      Ein guter Bekannter fährt mit 24 Sattel im Kühlverkehr,und da gibt es immer wieder Krach bei den Fahrern.
      Jetzt neuen DAF dazubekommen mit 530 PS, man glaubt nicht was da abgeht. Warum kriegt der den,bin doch schon länger dabei,usw.
      Aber wenn es heisst,Du musst diese Tour übers Wochenende fahren,dann haben diese Vögel immer keine Zeit.
      Aber wehe es geht die Spargelsaison los,dann können diese Fahrer mit mal alle Touren schaffen,weil ja beim Spargelhof umsonst nach Karte gespeist werden kann.
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      Isegrim schrieb:

      Aber wenn es heisst,Du musst diese Tour übers Wochenende fahren,dann haben diese Vögel immer keine Zeit.
      Super Einstellung Wölfchen ! Früher war es mal "Du musst !", wenn es nicht abgesprochen ist oder im AV steht muss ich als Fahrer am WE gar nichts. Und wenn ich mich dann noch vom Disponenten /-in oder Chef als "Vogel" titulieren lassen muss gibt es paar in die Backen, den Krankenschein oder die Kündigung ! Mitarbeiterführung kann man oder eben auch nicht, bei manchen Firmen braucht man sich nicht wundern das die keine MA haben bzw. neue finden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kipper-Spedition ()

    • Neu

      Kipper-Spedition schrieb:

      Mitarbeiterführung kann man oder eben auch nicht, bei manchen Firmen braucht man sich nicht wundern das die keine MA haben bzw. neue finden.
      Der Kollege kann sich aber vor Bewerbungen nicht retten. Da läuft keiner in Aldiletten,oder Schlabberhosen rum.
      Ich habe nicht geschrieben,das die Jungs als Vögel in der Firma tituliert werden.Das ist meine Meinung,denn ich kenne die Dispo auch.
      Alle Autos in Top Zustand,und auf Fahrerwünsche bei den Tourenplanungen wird auch Rücksicht genommen.
      Blos wenn man in einer Spedition als Fahrer anfängt,und weiss die Fa.fährt Kühlgut,(Frischware usw.) wird auch imAV stehen das am WE auch gearbeitet werden muss.Dafür gibts dann an anderen Tagen frei.
      Wenn ich da die Dispo machen würde,dann würden einige ganz schon blöd ausschauen,ich lasse mich nicht verschaukeln.
      Da würde jeder mal was anderes fahren.
      Und der Fahrer,der sich für die Firma einsetzt,würde das neue Auto bekommen.
      Bin ja mal neugierig was es demnächst für ein Theater gibt,denn es kommen SCANIA als Vorführer.
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      Excelfan schrieb:

      Diktatoren müssen immer mit einem Putsch rechnen. Diktator sein entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Führungsqualitäten.

      Man kann durchaus locker und freundschaftlich im Ton sein, wenn man konsequent und - wenn nötig - hart in der Sache ist.

      Dass man im Fachwissen (noch) Lücken hat, kann man getrost zugeben. Das wird Dir eventuell mehr Respekt verschaffen, als wenn Du versuchst, die Allwissende zu spielen und die Fahrer von sich aus merken, dass Du in manchen Sachen keine Ahnung hast. Und das WERDEN sie merken. Wichtig ist halt, die Lücken, die man zugegeben hat, schnell zu schließen, also Erfahrung zu sammeln.

      Gruß und gutes Gelingen
      der Excelfan
      Genauso ist es!
      Mann kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto
      braucht Liebe. Zitat: Walter Röhrl