Projekt Containerhaus

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      Ein nettes Hallo an die Forumsgemeinde :)

      ich bin schon sehr lange am überlegen, aus ein paar Containern ein Haus zu bauen. Und bei den ganzen (auch finanziellen) Planungen komme ich auch immer wieder zu dem Punkt "Transport der dann gekauften Container" und "Abladen / Aufstellen auf dem vorbereiteten Fundament", "Finanzielles Optimum zwischen Kauf- und Transportkosten"...
      Und da habe ich so gar kein Gefühl - und habe mich also hier angemeldet, um genau die Experten zu fragen.
      Zumindest jetzt ganz konkret geht es noch nicht um einen Auftrag, kann und hoffentlich wird aber irgendwann auch sicherlich mal darauf hinauslaufen.

      Ich hoffe, dass das nicht alles zu starke DAU-Fragen sind und hoffe auf guten Austausch mit euch und Erfahrungsgewinn für mich.

      Falls jemand auch was zu den Containern an sich sagen kann - die reine "Hardware" also, worauf man da so achten müsste...

      Ich versuche mal ein paar Fragen und Eckdaten zu formulieren und freue mich neben Antworten auch auf neue Fragen, die ich mir selbst vielleicht noch nicht gestellt habe.

      - Transportziel ist die Uckermark
      - Wo gäbe es in der Nähe leere Container zu besorgen? Berlin zum Beispiel statt HH oder HRO? Firmen vielleicht, die immer mal per Container beliefert werden - und isch könnte dort kaufen und auf der Rücktfahrt bei mir abladen lassen... (Dann könnte ich ihn mir vorher aber natürlich nicht ansehen - was man ja wohl lieber machen sollte...
      - zwei mal 40 Zoll Container HC (würde nur 1x Krankosten bedeuten)
      - Könnte ein LKW-eigener Kran auch einen 40 Zoll rechtwinklig zur Straße abladen? "Anfang" des Containers wäre ca. 3-4m vom LKW entfernt - Mittelpunkt dann entsprechend 9-10m (ist verständlich, was ich meine? :-))
      - 1x benutzt (ist eine eigene Kategorie, wie ich verstanden habe) bzw. mehrmals aber möglichst neuwertig
      - Vielleicht nicht genau dieses Forum der richtige Platz - wie stark schwanken denn die Containerpreise (über die Jahre gefühlt heute ca. doppelt so teuer, wie damals)
      - damals waren 45 Zoll nicht wesentlich teurer als 40 Zoll - heute sehe ich sehr großen Mehrpreis für die 5 Zoll...

      Ich wäre aktuell Privatmensch - würde aber evtl. ein Gewerbe anmelden, für Vermietungen später mal - wäre das ein Unterschied? Finanziell (Steuer absetzen, Risiko B2B...?)

      Bitte entschuldigt die vielen vergessenen noch wichtigen Fragen - aber dafür habe ich ja schließlich euch :)

      Vielen Dank schonmal im Voraus und bis bald

      MatzeA
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      Ich kann Dir die meisten Fragen nicht beantworten. Aber eines ist sicher. 40 Zoll wird verdammt klein. Einen 55 Zoll TV kannst Du da nur im Garten aufstellen.
      Toleranz ist der Verdacht, das der andere Recht hat . Kurt Tucholsky

      Ein chinesisches Sprichwort sagt: Schläfst du ein mit Hintern der juckt, wachst du auf mit Finger der stinkt!
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      MatzeA schrieb:

      - Transportziel ist die Uckermark
      - Wo gäbe es in der Nähe leere Container zu besorgen? Berlin zum Beispiel statt HH oder HRO? Firmen vielleicht, die immer mal per Container beliefert werden - und isch könnte dort kaufen und auf der Rücktfahrt bei mir abladen lassen... (Dann könnte ich ihn mir vorher aber natürlich nicht ansehen - was man ja wohl lieber machen sollte...
      - zwei mal 40 Zoll Container HC (würde nur 1x Krankosten bedeuten)
      - Könnte ein LKW-eigener Kran auch einen 40 Zoll rechtwinklig zur Straße abladen? "Anfang" des Containers wäre ca. 3-4m vom LKW entfernt - Mittelpunkt dann entsprechend 9-10m (ist verständlich, was ich meine? :-))
      Es ist ja ein bisschen ein "Running gag" hier im Forum: Der Privatmann der irgendein Projekt mit Containern plant und dann die Transportseite mit den Ansatz abfragt, dass müsste vielleicht irgendwie so nebenbei gehen, weil irgend jemand mit dem Container in der Nähe ist, den nicht mehr gebrauchen kann und froh ist, dass er ihn los wird :)
      Die Händler für gebrauchte Seecontainer sitzen logischerweise geballt in der Nähe der (Übersee-)Häfen, einige auch im Binnenland an den Verkehrsdrehscheiben. Im Raum Berlin, der ja nun mal nicht unbedingt die Pulsader des deutschen Aussenhandels ist, dürfte das Angebot eher überschaubar sein.
      Den Transport am besten beim Händler mit anfragen, die Lieferung ist auf Wunsch i.d.R. Teil ihres Servicepakets.
      Vom Gedanken, dass ginge dann irgendwie so nebenher sollte man sich verabschieden: Das ist kalkulatorisch ein Transport ab Depot zur Verwendungsstelle mit anschließender Leerfahrt. Wenn es gut läuft, kann man anschliessend in einem Containerterminal in der Region einen Exportcontainer zur Beladung Richtung Seehafen aufnehmen. Das wird sich eher nicht in der Transportkosten-Kalkulation niederschlagen, sondern ist dann im Fall des Falles der Zusatzprofit durch das Dispositionsglück des Transporteurs.
      Und wenn ich "Uckermark" lese, dann dürfte die Chance auf so einen Optimalfall tendenziell Richtung Null gehen. :D
      Container LKW mit Selbstentlademöglichkeit gibt es ("Seitenlader-Chassis"), sind aber seltenes Spezial-Equipment und erfordern zur Entladung eine ebene und befestigte Stand- und Absatzfläche. Bei der Beschreibung sind die Voraussetzungen eher nicht erkennbar.
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      Du bist aber auch fies :)

      mal was ähnliches aus einer anderen Branche

      - habt ihr ein Reststück von einem Geländer im Container, fragt eine Stimme am Telefon
      - ja, schallt es zurück. Könnt es aber vermutlich nicht retten, weil wenn wir etwas in den Container schmeißen, dann gehört es auch dahin.
      - ich krieg es hin, brauche ja nur ein Reststück hallt es zurück
      - erwacht die Vernunft beim Containerbesitzer und lässt ihn fragen wie lang es den sein soll dieses Reststück
      - es kommt ein Kurzes und Knappes ... 18m

      Das Gespräch wird freundlich beendet ...