Entwicklung Sammelgut-Netzwerke

    • Franz_Meersdonk schrieb:

      Genau so soll es auch in Neustadt laufen. Mit lagern und kommissionieren ist halt mehr verdient als mit fahren
      Im Jahr 2006 die Erwin Steinle Spedition in Schwieberdingen mit seinem DM-Geschäft zu kaufen, war sicher eine der besten Aufkäufe von DSV.
      In der Nachfolgefirma DSV Stuttgart GmbH & Co. KG ist heute immer noch die DM-Logistik angesiedelt.
    • ihr habt Peine vergessen. Da ist das DM Lager Nr. 4.
      Im UVZ werden aus den 4 Lägern die fertig kommissionierten Paletten angeliefert und dann ausgeliefert.
      Zusätzlich haben die meisten UVZ Schnelldurchläufer eingelagert. Bei uns war es Küxhentücher, Babywindeln und Toilettenpapier 4 Lagig und zwei Sorten Dreilagig. Diese kommissioniert das UVZ selbst und liefert Palettenweise mit aus.
    • Ein hochinteressanter Podcast mit dem NG Network GF Stephan Opel und Norbert Takacs, dem Zuständigen bei NG für Netzwerkentwicklung und -steuerung
      zu daten- und KI-getriebenem Riskomanagement und Netzwerksteuerung/-planung:
      #5 Logistik auf den Punkt: Risiko und Resilienz
      Stephan Opel zur aktuellen Marktsituation:
      keine großartigen Steigerungen im Frühjahrsgeschäft, nur punktuell, erwartet niedriges Mengenniveau bis in den Sommer hinein
    • #190 v. 06.03.2024

      Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Die DVZ meldet heute unter der Überschrift "Simcargo passt Netzstruktur an":
      Neben dem Zentral-Hub Homberg/Efze werden zwei Regional-Hubs installiert:
      Nord (Porta Westfalica)
      Süd (vermutlich Raum Stuttgart)
      Die Zahl der Trans-Shipment-Points soll von derzeit 20 auf 9 reduziert werden.
      Damit wird auf die rückläufigen Mengen reagiert, die Produktivität bei den Hauptläufen soll verbessert werden.
      Simcargo hat jetzt offiziell seine neue Netzwerkstruktur bekannt gegeben:
      Neben dem Zentral-HUB Homberg/Efze die Regional-HUB Nord (Meyer-Jumbo, Porta Westfalica) und Süd (Eckhardt, Korntal b. Stuttgart)
      Daneben noch 9 TSP statt bisher 20:
      14 Großbeeren/Bln (WeLiver)
      09 Hohenstein/Chemnitz (Gericke)
      45 Recklinghausen (Redemann)
      47 Willich (ITC)
      50 Köln (MBS)
      56 Koblenz (ITC)
      90 Nürnberg (Amm)
      85 Unterschleissheim/München (LP Schneider)
      23 Lübeck (Bruhn, neu als Skandinavien-HUB)
      Die TSP Struktur im ausgangsstarken Westen bleibt damit fast vollständig erhalten.

      Folgende TSP entfallen:
      Hamburg, Bremen, Osnabrück, Hannover(Peine), Leipzig, Osnabrück, 59 Ense, Frankfurt, Villingen-Schwenningen, Ulm
    • Interessant bei Simcargo finde ich die vielen Gebietsüberschneidungen. In Bremen z.B. hast mit Reimer einen Großen und mit H&H einen "Krauter" als Partner. Entweder bringen beide entsprechende Menge,sonst macht es für mich keinen Sinn.

      Ebenfalls hat man mit NTG in Ense einen der Großen Dänen als Partner, dieser macht aber nur DK und nicht die restlichen Skandinavischen Länder. Und sitzt dann direkt neben dem Zweiten großen Dänen mit Blue Water...
      Funktionert denke ich auch nur, wenn beide Extrem Ausgang nach D haben.
    • onkelp schrieb:

      Interessant bei Simcargo finde ich die vielen Gebietsüberschneidungen. In Bremen z.B. hast mit Reimer einen Großen und mit H&H einen "Krauter" als Partner. Entweder bringen beide entsprechende Menge,sonst macht es für mich keinen Sinn.
      Mit der Neuordnung der Netzwerkstruktur ist auch eine Neuzuschneidung der Verteilergebiete verbunden. In der Netzwerknews 1/2024 auf der Homepage von Simcargo heisst es, dass in zwei Stufen am 01.04. und 01.05. die NV-Gebiete neu geordnet werden. Die NV-Gebiete sollen kleiner u. kompakter werden, bisherige Gebietsüberlappungen sollen vollständig beseitigt werden.
      Mehrere Partner in der gleichen Region machen eigentlich Sinn. falls es bei einem zu Engpässen kommt, kann man umsteuern.

      Bremen hatte bis jetzt bei Reimer einen eigenen TSP. Die kleineren Partner konnten je nach Aufkommen auch mit dem NV-Solo-LKW ihr Aufkommen ein paar Kilometer weiter einspeisen und morgens ihr Eingangsvolumen übernehmen.
      Nachdem alle TSP auf der Nordschiene, Osnabrück, Bremen und Hamburg wegfallen, wird zukünftig die nächste Anbindung das Regional-HUB Nord bei Meyer in Porta Westfalica sein, ca. 100-200 km ab PLZ 26/27/28.
      Entweder schliessen sich die ausgangsschwächeren Partner zu gemeinsamen HUB-Hauptläufen zusammen oder das Eingangsvolumen in die andere Richtung ist so stark, dass das Netzwerk die schwache Auslastung im Ausgang subventionieren kann
    • Raben schliesst kurzfristig den Standort Kamen im östlichen Ruhrgebiet zum 15.04.
      Die Mitarbeiter und Subunternehmer wurden in der Woche vor Ostern informiert.
      Bis jetzt ist die Nachricht nur in der regionalen Presse (nicht frei lesbar) und noch nicht in Branchenmedien:
      Logistikkonzern in Kamen schließt: 50 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs
      „Bei Raben herrscht Hire-and-Fire-Mentalität“: Kritik an Entlassungen in Kamen

      Die Raben-Niederlassung Kamen war ursprünglich ein Standort der Rapid Spedition (Hamburg), kam dann zu Schmalz & Schön und wurde 2017 von Raben übernommen.
      Das Gebiet wird wohl zwischen dem umliegenden Standorten aufgeteilt: Das östl. Ruhrgebiet vermutl. zwischen Duisburg und Wuppertal, der Großteil des Sauerlands dürfte von Wuppertal übernommen werden. Das Gebiet nördlich ins Münsterland rein vermutlich von Raben Gütersloh.

      In der DVZ Stückgut-Marktübersicht 2023 Anfang März wurde für Raben ein Rückgang beim Sendungsaufkommen von -8% genannt (national -9%, international +2%). Auffällig war der auf ca. 20% bezifferte Anteil von B2C-Sendungen, der höchste aller Netzwerke. Selbst IDS liegt mit 16,8% darunter.
      Ein Fünftel Privatkunden-Sendungen bremsen Abläufe und Produktivität in einem Netzwerk erheblich. Ob das von den Versandkunden angemessen bezahlt wird?
    • Neu

      #183 v. 17.01.2024

      Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Offen ist für mich die Zukunft von VTL und 24plus, das wird davon abhängen ob Emons als Stabilisator in beiden Netzwerken bleibt. Da die Mengen momentan allgemein fehlen, könnte da als nächstes Bewegung in die Netzwerklandschaft kommen.
      Online kann ich schlecht einschätzen.
      Eine Fusion unter diesen drei halte ich für unwahrscheinlich, da alle Systeme zentral-Hub-orientiert sind (24plus mit einem grösseren Anteil Direktverkehre)
      Deshalb ist schon die Kooperation von 24plus und Online vor einigen Jahren im Sande verlaufen, aus der ursprünglich geplanten Dreierfusion ILN/S.t.a.R./VTL ist VTL abgesprungen.
      VTL steht für mich "gefühlt" als erstes zur Disposition, nicht ausgeschlossen dass sich dieses Netz auflöst und die Partner sich irgendwo anders anschliessen. Viele sind schon in anderen Netzen parallel aktiv.
      Die Nachricht in der DVZ heute stützt meine Sicht, dass für die VTL die Luft dünn wird.Die Geschäftsführerin Johanna Broese verlässt "auf eigenen Wunsch" VTL zum 30.06.24.
      Sie war 2011-2019 als rechte Hand von Gründungs-Geschäftsführer Andreas Jäschke bei VTL. Nach einem kurzen Abstecher zu GLS kehrte sie 2020 zurück und wurde Nachfolgerin von Jäschke.
      Neuer Geschäftsführer ab 01.07.2024 bei VTL wird Markus Egerer. Er ist derzeit (seit Oktober 2021) noch Geschäftsführer bei 24Plus.
      Davor war er ab 2018 bei Palletways als Leiter Operations/HUB.
      Markus Egerer wird neuer VTL Geschäftsführer
      #193 v. 13.03.2024

      Ahnungslos 3.0 schrieb:

      Nachdem die Geschäftsführerin Johanna Broese im Sommer VTL verlässt, wird meiner Meinung mit VTL die Konsolidierung der Netze beginnen.
      Die zentral-Hub-lastige Struktur mit dem Hub westlich Fulda relativ weit entfernt von der Nord-Süd-Achse A7 und nur zwei kleinen Regional-Hubs Nord und West ist nicht zukunftsfähig.
      Emons wird nicht auf Dauer mit 6-7 Niederlassungen das VTL-Netz stabilisieren, nachdem er bei Cargoline als Gesellschafter einsteigt und bei 24Plus und CTL stark präsent ist.
      Nicht unwahrscheinlich, dass VTL sich auflöst. Die Partner und die Mengen können von anderen Netzen absorbiert werden, in denen die meisten VTL Partner parallel schon aktiv sind.
      Vielleicht dockt VTL bei Simcargo an, nachdem die große Fusion VTL, ILN, St.a.R vor Jahren gescheitert ist, und dann St.a.R und ILN miteinander zur Simcargo verschmolzen.
      Die neue Geschäftsführer-Besetzung ist zumindest kein Signal in die Richtung dass man aus dem Markt gehen will.