Bewertung Kraftstoffverbrauch

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    • Bewertung Kraftstoffverbrauch

      Hallo zusammen,

      ich betreibe eine Plattform zur Ortung von Fahrzeugen und Personen.
      Nun möchte ich hier eine weitere Funktion einpflegen, die den Kraftstoffverbrauch berechnet und diese Kosten visualisiert.

      Daher habe ich folgende Frage:

      Angenommen ein Tank ist zu 100% befüllt, sagen wir 100 Liter, Preis 1 € / Liter.
      Der Tank wird nun auf 30% Füllstand leergefahren, anschließend auf 100% neu betankt, Preis: 1,1€ / Liter.

      Wie bewertet man nun den Preis der Füllmenge?
      Einfach den Durchschnitt berechnen? Gibt es hierfür ggf. spezielle Verfahren?

      Im Voraus bedankt,
      Boris
    • Hallo Boris,

      würde so rechnen

      30 ltr zu 1,00 = EUR 30,00
      70 ltr zu 1,10 = EUR 77,00

      Gesamt 100 ltr zu EUR 107,00
      ergibt einen Durchschnittswert von EUR 1,07 je Liter

      so ähnlich macht man es auch, wenn man eine Bargeldkasse in Fremdwährung führen muss und zu verschiedenen Wechselkursen getauscht hat.

      Aber ich kann mir nicht recht vorstellen, daß jemand den Durchschnittspreis des Diesels im Tank ausrechnen will.
      Man rechnet eigentlich immer nur mit dem Verbrauch in Litern. Alles andere ändert sich doch schneller als das Wetter :wacko:

      Verbrauch per 100 km bei einem bestimmten Einsatz / diesen und jenen Einsatzbedingungen und dann mal den aktuellen Preis. Der schwank ja bekanntlich je nachdem wo ich tanke. (eigene Anlage auf dem Hof, Tankstelle vor Ort, Autobahntankstelle, Ausland ....)
    • Aus meiner Sicht wäre das Jahresmittel vielleicht auch die sinnvollere Alternative.

      Ich hole mal kurz aus.

      Es handelt sich um 3 Vorschläge verschiedener Nutzer meines Systems.

      1.) Ein Nutzer hat 5 identische Fahrzeuge, jeder Fahrer bewegt auch nur das ihm zugewiesene Fahrzeug.
      Resultat: Die Fahrer haben eine Abweichung im Verbrauch von über 30%.
      Hier soll nicht nur herausgefunden werden, welcher Fahrer besonders "teuer" ist, sondern welche Kosten das Fahrzeug / die Fracht konkret verursacht. Siehe hierzu auch Punkt 3.

      2.) Kraftstoffdiebstahl - das wird kein Geheimnis sein, ist immer wieder an der Tagesordnung. Ich arbeite derzeit an einer Lösung, den Verbrauch direkt am Tank abgreifen zu können, Alarm, wenn Abweichung von mehr als x Litern in Zeitraum y Minuten. Hier soll zum Einen eine Alarmierung statt finden, zum Anderen aber auch der konkrete Verlust berechnet und dokumentiert werden.

      3.) "Aggressives" Fahrverhalten - manche GPS Ortungsgeräte bringen hier Funktionen mit, die ein solches Fahrverhalten, was zu einem erhöhten Spritverbrauch führt, ermittelt. Dies wird anhand von G-Kräften ermittelt -> Alarm und Doku bei Überschreitung.
    • Berechtigte Frage ;)

      Ich habe das Vorstellen meines Systemes am 21.09.2014 mit dem Betreiber dieser Internetseite per E-Mail abgesprochen.

      Zwar handelt es sich bei diesem Beitrag noch nicht um den eigentlichen Thread zur Vorstellung des Systems, jedoch führe ich, siehe Betreff des Threads, Vorabrecherchen zum Thema Kraftstoffverbrauchsbewertung durch, um eben genau diese Funktionen einbauen zu können.

      Das Prinzip des "Gebens und Nehmens" ist mir durchaus bekannt, weshalb zukünftig nichts gegen bezahlte Werbung spricht.
    • BKF2015 schrieb:

      hm sollte ich aber nicht einen kraftstoffpreis im jahresmittel errechnen für meine kalkulation und dann in der nachkalkulation die tatsächlichen preise betrachten um dann auf ggf höhere preise zu reagieren und meinen frachtpreis anheben???


      dazu kannst du aber auch die üblichen mittel zur hilfe nehmen...OMR usw....weil wer will sich die arbeit machen und alle tankungen einzeln zu bewerten usw....
      Wo ich bin ist Norden..!
    • colonia schrieb:

      .weil wer will sich die arbeit machen und alle tankungen einzeln zu bewerten usw....

      Ich bin davon ausgegangen, dass man dies in der Praxis so macht, daher auch die Frage ;)
      Bucht man nicht nach jedem Zugang den entsprechenden Zugang? Denn angenommen, ich habe einen halben Tank voll "billigen" Sprit, betankte diesen auf 100% mit teurem Sprit, warum auch immer, dann ergibt sich doch ein neuer Mittelwert, was den Wert des Inhaltes betrifft.

      Ich hätte es, wäre ich Fahrer in der Logisitik nämlich genau so gemacht. Kraftstoffbetankung eintippen, Betrag der Quittung eintippen, speichern ;) So käme ich im Jahresmittel auf einen durchschnittlichen Verbrauch von x Litern bei einem durchschnittlichen Verbrauch von y Euro / km und würde genau diesen Wert mit in die Transportkosten einkalkulieren.
    • yourGPS.de schrieb:

      Aus meiner Sicht wäre das Jahresmittel vielleicht auch die sinnvollere Alternative.

      Ich hole mal kurz aus.

      Es handelt sich um 3 Vorschläge verschiedener Nutzer meines Systems.

      1.) Ein Nutzer hat 5 identische Fahrzeuge, jeder Fahrer bewegt auch nur das ihm zugewiesene Fahrzeug.
      Resultat: Die Fahrer haben eine Abweichung im Verbrauch von über 30%.
      Hier soll nicht nur herausgefunden werden, welcher Fahrer besonders "teuer" ist, sondern welche Kosten das Fahrzeug / die Fracht konkret verursacht. Siehe hierzu auch Punkt 3.

      2.) Kraftstoffdiebstahl - das wird kein Geheimnis sein, ist immer wieder an der Tagesordnung. Ich arbeite derzeit an einer Lösung, den Verbrauch direkt am Tank abgreifen zu können, Alarm, wenn Abweichung von mehr als x Litern in Zeitraum y Minuten. Hier soll zum Einen eine Alarmierung statt finden, zum Anderen aber auch der konkrete Verlust berechnet und dokumentiert werden.

      3.) "Aggressives" Fahrverhalten - manche GPS Ortungsgeräte bringen hier Funktionen mit, die ein solches Fahrverhalten, was zu einem erhöhten Spritverbrauch führt, ermittelt. Dies wird anhand von G-Kräften ermittelt -> Alarm und Doku bei Überschreitung.
      yourGPS
      Punkt eins, man kann nicht einfach raus finden warum ein Fahrer 30 % mehr braucht!

      Da zu brauchst du mehr Parameter! Du kannst nicht berechnen was an Diesel durch die Düsen gelaufen ist! Wo willst du ansetzen?

      Dann, vielleicht spurt dem Fahrer sein Auflieger nicht, sind rund 10 % Mehrverbrauch!

      Neue Reifen und abgefahrene bei Dauerregen, 5 %! Wie willst du so was verarbeiten?

      Tag und Nacht Fahrt! Auf 330 k, mit dem gleichen Gewicht, brauche ich nachts 20 l weniger!

      Punkt zwei, gibt es alles schon und sogar die Tanke erkennt den LKW an dem System.

      Punkt drei, gibt es auch schon lange, bei Volvo schon seit 1993 und so was nennt man JOBCARD ziehen!

      Müsste bei jedem LKW gehen der ein Steuergerät verbaut hat, weil diese Software kommt von Zulieferer!

      Auf diesem Ausdruck ist aber alles drauf sogar die Fehler vom Steuergerät!

      Du könntest dich spezialisieren auf Fahrzeuge mit der Einspritzpumpe, ah ja gab es auch Systeme!

      Ich nenne dir jetzt mal eine Strecke über 2 verschiedene Routen und du sagt mir mal auf welcher man mehr Diesel verbraucht!

      Gerstungen via A 4 Abfahrt Gotha über Oberhof und in Suhl auf die BAB via Coburg-Bamberg nach München!

      Gerstungen über die Landstraße und Bundesstr. und in Fulda auf die A 7 via Bamberg und Nürnberg nach München!

      Auf dieser Strecke sind 15 L Unterschied! Kilometer sind gleich!

      Auf welcher bitte!

    • yourGPS
      Punkt eins, man kann nicht einfach raus finden warum ein Fahrer 30 % mehr braucht!


      Da zu brauchst du mehr Parameter! Du kannst nicht berechnen was an Diesel durch die Düsen gelaufen ist! Wo willst du ansetzen?


      Dann, vielleicht spurt dem Fahrer sein Auflieger nicht, sind rund 10 % Mehrverbrauch!


      Neue Reifen und abgefahrene bei Dauerregen, 5 %! Wie willst du so was verarbeiten?


      Tag und Nacht Fahrt! Auf 330 k, mit dem gleichen Gewicht, brauche ich nachts 20 l weniger!



      Dass ein Parameter nicht ausreichend ist, ist mir durchaus bewusst.
      Ich habe aber auch nicht gesagt, dass ich nur einen Parameter heranziehen möchte.


      Die von mir genannte Plattform soll hier lediglich um die genannten Funktionalitäten erweitert werden.
      Es gibt, geräteseitig, weitere Möglichkeiten, falsches Fahrverhalten, was in Folge des Fahrverhaltens zu einem erhöhten Verbrauch führen kann, zu detektieren.
      Eine solche Sensorik, die auch auf G-Kräfte (häufig starkes Bremsen, häufig starkes Beschleunigen) ermittelt, was z. B. ein weiterer Parameter wäre.


      Auch geht es nicht nur darum, falsches Fahrverhalten zu ermitteln oder Fahrer 1 Fahrer 2 gegenüberzustellen, sondern auch um eine Verbrauchsdokumentation, zur Analyse, Auswertung, Kalkulation, Statistik, was auch immer.



      Punkt zwei, gibt es alles schon und sogar die Tanke erkennt den LKW an dem System.


      Punkt drei, gibt es auch schon lange, bei Volvo schon seit 1993 und so was nennt man JOBCARD ziehen!



      Meine Frage lautet auch nicht "Gibt es das schon?", denn sonst hätte ich a.) danach recherchiert und b.) meine Frage entsprechend umformuliert ;)




      Ich nenne dir jetzt mal eine Strecke über 2 verschiedene Routen und du sagt mir mal auf welcher man mehr Diesel verbraucht!


      Gerstungen via A 4 Abfahrt Gotha über Oberhof und in Suhl auf die BAB via Coburg-Bamberg nach München!


      Gerstungen über die Landstraße und Bundesstr. und in Fulda auf die A 7 via Bamberg und Nürnberg nach München!


      Auf dieser Strecke sind 15 L Unterschied! Kilometer sind gleich!


      Auf welcher bitte!



      Nettes Konstrukt, die Frage kann ich dir gar nicht beantworten, aber das macht doch oben genannte Analysemöglichkeiten wieder interessant.
      Findet man also im Monats- oder Jahresmittel heraus, dass bei gleichen Gegebenheiten (Wetter, Ladung, etc.) eine Strecke x immer (wie gesagt, gemittelt) 10 oder 20% Mehrverbrauch verursacht kann man entsprechend reagieren und disponieren. Ggf. lässt man hier noch die Höhenprofile der Strecke, Wetterdaten und Trafficdaten einfließen und hat doch genau das Ergebnis, welches meiner Ansicht nach (ich bin aber kein Disponent oder Logistiker) erwünscht ist.
    • yourGPS.de schrieb:



      Nette, Konstrukt, die Frage kann ich dir gar nicht beantworten, aber das macht doch oben genannte Analysemöglichkeiten wieder interessant.
      Findet man also im Monats- oder Jahresmittel heraus, dass bei gleichen Gegebenheiten (Wetter, Ladung, etc.) eine Strecke x immer (wie gesagt, gemittelt) 10 oder 20% Mehrverbrauch verursacht kann man entsprechend reagieren und disponieren. Ggf. lässt man hier noch die Höhenprofile der Strecke, Wetterdaten und Trafficdaten einfließen und hat doch genau das Ergebnis, welches meiner Ansicht nach (ich bin aber kein Disponent oder Logistiker) erwünscht ist.


      Hi, da liegt aber der Fehler!


      Wenn ich Motorenbauer bin oder konstruiere, dann kann ich noch lange nicht das nötige Getriebe dazu bauen!


      Ein vernünftiges Produkt kommt nur raus wenn man auch die Praxis kennt und da kann ich dann die Feinheiten raus holen!


      Aber mache mal, wir schauen was es gibt!