Transportvergabe auf Tagesanfragebasis ??? Ihre Meinung !!!

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    • Transportvergabe auf Tagesanfragebasis ??? Ihre Meinung !!!

      Als Erstes darf ich hier alle Verlader und Versandleiter willkommen heißen.

      Nun eine Frage an alle.

      Was haltet Ihr von der Vergabe der Transporte im Teil- und Kompl.Ladungsbereich auf Tagesanfragebasis ???

      Hat von euch jemand bereits gute Erfahrung machen können ???

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von misterboombastik ()

    • Es kommt darauf an, wieviel an Ladung täglich zu vergeben ist und in welche Relationen. Ausserdem muss eine permanente Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden gewährleistet werden.

      Die Frachtkapazitäten sind z.Zt. wieder schlechter ausgelastet, aber das wird sich erfahrungsgemäß ab März ändern, sodaß es auf dem Spotmarkt wieder sehr eng wird. Außerdem hat kein Spediteur/Frachtführer Interesse an einer weiteren Abgabe einer Preisofferte, wenn er mehrmals angefragt wurde, aber den Auftrag nicht erhalten hat....Zudem gibt es die Schnittstellen- und Haftungsproblematik auf dem Spotmarkt, die ich bei einer langfristigen Geschäftsbeziehung weitestgehend vermeiden kann.

      Ich würde mir einen oder evtl. auch 2 Hausspediteure für die Ladungen suchen, mit denen für beide vernünftige längerfristige Rahmenvereinbarungen treffen, denn:

      die Kernkompetenz eines Verladers kann NICHT die Organisation eines Transports sein!

      Die Rahmenvereinbarungen müssen regelmässig zwischen allen Beteiligten besprochen werden......



      Grüsse von einem ehemaligen Versandleiter
      Mann kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto
      braucht Liebe. Zitat: Walter Röhrl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hurgler0815 ()

    • die Meinung des Hausspediteurs teile ich mit dir mit.
      Doch könnte ich mir doch genauso fünf oder zehn Hausspediteure haben.

      erlich gesagt, hab ich da ein Portal gefunden, wo die Verlader eben Ihre Tagesanfragen an berechtigte Spediteure machen können.

      Profiitieren da nicht die Spediteure davon, dass Sie quasy einen zentralen Punkt haben, wo alle Anfragen von den Kunden die Anfragen stellen landen ???

      So hat der Spediteur seine Vorteile und wir als Verlader doch auch. Ich hab meine Zeitersparnis bei den Anfragen und könnte sogar das günstigste Angebot auswählen und somit die Kosten sparren.

      Und der Spediteur hat eben eine zentrale Anfragestelle, muß keine Faxe und Email schreiben, und gleichzeit lasstet er seine Linien aus. Und könnte doch sogar bei Neukunden anwenden die den Service und Preisleistungsverhältnis der Spedition austesten.

      was meint Ihr ????
    • Guten Tag,

      ich muss mich jetzt hier mal mit einklinken...

      misterboombastik, ich glaube, ich weiß was du meinst, kenne so eine Platform!
      Dort werden Ladungen angeboten, und der billigste Spediteur gewinnt...

      Da ist wieder das Thema Preisdumping, und es wird zu ruinösen Preisen gefahren!
      Das ist sicherlich nicht im Interesse der Spediteure...

      Da finde ich einen Rahmenvertrag mit ordentlichen Preise,mit denen beide Seiten leben können die bessere Alternative
    • @ misterboombastik

      Profiitieren da nicht die Spediteure davon, dass Sie quasy einen zentralen Punkt haben, wo alle Anfragen von den Kunden die Anfragen stellen landen ???
      So hat der Spediteur seine Vorteile und wir als Verlader doch auch. Ich hab meine Zeitersparnis bei den Anfragen und könnte sogar das günstigste Angebot auswählen und somit die Kosten sparren.


      Sie beantworten Ihre Frage, ob die Spediteure davon profitieren, mit dem letzten Satz selber. Sie, die Verlader, sparen Kosten.
      Solche Plattformen sind nur für Verlader von Vorteil.
      Ich verstehe aber auch die angeschlossenen Frachtführer nicht, die auf diesen Plattformen eine regelrechte Preisschlacht liefern, nur um den einen oder andern Auftrag zu kommen.
      Bei mir hat es so etwas noch nie und wird es in Zukunft nie geben.
      Ich habe meine kalkulierten Preise und fertig.
      Wenn die einem Verlader zu teuer sind, muß er ganz einfach bei einem andern Unternehmen anfragen.

      Gruß
      T.T.P.
    • ja schon, aber wenn man nur über solche Platformen fahren möchte, bringt einen diese Einstellung überhaupt nichts, da man dann seine LKW stehen lassen muss, weil man ja keine Ladung bekommt, aber für uns ist es nur zusätzlich zu unseren Ladungen mit gesunden Preise !
    • Auch wenns nen älterer Beitrag ist

      Ich würde mich an dieser Stelle auch gerne mal einkinken.

      Ich stelle einfach mal ein paar Thesen auf:

      1. Versender erwarten von Spediteuren / Trasnport- und Logistikdienstleistern m.E. zurecht eine absolute Zuverlässigkeit, Vertrauensvollen Umgang mit der Ware, vernünftiges Auftreten beim Warenempfänger ( Fahrer ist der Überbringer meiner Ware, wichtig für Lieferantenbewertung bei meinem Käufer / Kunden), gute Erreichbarkeit und schnelle Antworten auf evtl. Fragen. Dies deckt den größten Teil der Anforderungen ab welche mit dem reinen Transport einher gehen.

      2. Spediteure / Transport- und Logistikdienstleister vom Versender bzw. Kunden ebenfalls zurecht Aufrichtigkeit bei den Angaben zu Ladevolumen / Ladungsgewicht, einen "normalen menschenwürdigen" Umgang mit angestelltem Fahrpersonal, Zuverlässigkeit in Bezug auf pünktliche Frachtzahlung und mögliche Planbarkeit der eigenen Kapazitäten durch Kundenbindung.

      Wer über eine Plattfom seine Ladungen möglichst an den günstigsten Anbieter abgibt, kann viele dieser Faktoren weder beeinflussen noch beurteilen und geht ein Risiko ein, welches von beiden Seiten weder gewünscht, noch über Preisfindung in der Kalkulation, abgedeckt ist oder werden kann.

      Wenn ein Fahrer bei meinem Kunden mit den Worten " hol mal deine Schei... von meinem Auto, aber Pronto..." anliefert, brauche ich mich nicht über Probleme mit der Lieferantenbewertung beschweren. Anders herum, wenn ich als Versender antworten auf Nachfragen erst nach Stunden oder 10 Ansprechpartnern bekomme, stimmt die Kommunikation mit meinem Dienstleister nicht.

      Einfacher Tip: Versender pflegt lange und zuverlässige Geschäftsbeziehungen zu euren Dienstleistern. Ihr wisst nicht was Ihr vom nächsten für weniger Geld bekommt und vieles kleingedrucktes in Verträgen ist wider besseren Wissens des BWL- studierten Geschäftsführers, schlicht sittenwidrig !

      Spediteure : Pflegt eine offene und gleichermaßen enge Beziehung zu euren Kunden. Liefert Qualität und nicht den kleinsten Preis. den kleinen Preis kann jeder, ist immer nur die Frage wiviel dann schief geht. Viele Kunden haben keine Lust sich alle 3 Tage einem neuen Risiko auszusetzen.

      Wie sieht die Realität aus:

      Fahrer werden an Rampen von Versender und Empfänger behandelt wie der letzte Dreck. Dies sorgt für Unzufriedenheit bei (aus Versendersicht) der letzten Kette des Kaufvertrages. Ich als Empfänger würde Fahrer mit den oben zitierten Worten weg schicken. Ich kaufe keine Schei... sondern laut meinem Verkäufer ein gutes und benötigtes Produkt und zahle Geld dafür. Schei... kann ich kostenlos selber haben.

      Negative Erlebnisse mit Spediteuren etc. sind in diesem Forum zuhauf dokumentiert und kennen wir alle genug.

      Und ihr denkt immer noch !!nur!! an den Preis ???

      Bei Berücksichtigung dieser Gedanken und wie man persönlich als Kunde bzw. als Verkäufer behandelt werden möchte und sollte, gibt es genug Probleme zu lösen.
      Frauen Komplimente machen, ist wie Topfschlagen im Minenfeld !!!

      Die Währung, die nach dem Euro kommt, sollte zum Gedenken an die Finanzkrise "Fiasko" heißen (Ein Fiasko hat 100 Debakel).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von austs ()

    • erlich gesagt, hab ich da ein Portal gefunden, wo die Verlader eben Ihre Tagesanfragen an berechtigte Spediteure machen können.
      Ist doch ein alter Hut. Die Knauf-Gruppe macht dies mit Transporeon. Klappt leider nicht optimal, da in den spitzen zu wenige Fahrzeuge von den Unternehmern gestellt werden. Auch die erhoffte Kostenersparnis für Knauf ist ausgeblieben.