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  • »misterboombastik« ist männlich
  • »misterboombastik« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 26. Februar 2007, 23:26

Transportvergabe auf Tagesanfragebasis ??? Ihre Meinung !!!

Als Erstes darf ich hier alle Verlader und Versandleiter willkommen heißen.

Nun eine Frage an alle.

Was haltet Ihr von der Vergabe der Transporte im Teil- und Kompl.Ladungsbereich auf Tagesanfragebasis ???

Hat von euch jemand bereits gute Erfahrung machen können ???

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »misterboombastik« (26. Februar 2007, 23:27)


  • »hurgler0815« ist männlich

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Über mich: TU und Dozent (Universaltalent)

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Beruf: irgendwas mit Transport und Logistik

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2

Dienstag, 27. Februar 2007, 11:21

Es kommt darauf an, wieviel an Ladung täglich zu vergeben ist und in welche Relationen. Ausserdem muss eine permanente Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden gewährleistet werden.

Die Frachtkapazitäten sind z.Zt. wieder schlechter ausgelastet, aber das wird sich erfahrungsgemäß ab März ändern, sodaß es auf dem Spotmarkt wieder sehr eng wird. Außerdem hat kein Spediteur/Frachtführer Interesse an einer weiteren Abgabe einer Preisofferte, wenn er mehrmals angefragt wurde, aber den Auftrag nicht erhalten hat....Zudem gibt es die Schnittstellen- und Haftungsproblematik auf dem Spotmarkt, die ich bei einer langfristigen Geschäftsbeziehung weitestgehend vermeiden kann.

Ich würde mir einen oder evtl. auch 2 Hausspediteure für die Ladungen suchen, mit denen für beide vernünftige längerfristige Rahmenvereinbarungen treffen, denn:

die Kernkompetenz eines Verladers kann NICHT die Organisation eines Transports sein!

Die Rahmenvereinbarungen müssen regelmässig zwischen allen Beteiligten besprochen werden......



Grüsse von einem ehemaligen Versandleiter
Mann kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto
braucht Liebe. Zitat: Walter Röhrl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hurgler0815« (27. Februar 2007, 12:30)


  • »misterboombastik« ist männlich
  • »misterboombastik« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 27. Februar 2007, 17:00

die Meinung des Hausspediteurs teile ich mit dir mit.
Doch könnte ich mir doch genauso fünf oder zehn Hausspediteure haben.

erlich gesagt, hab ich da ein Portal gefunden, wo die Verlader eben Ihre Tagesanfragen an berechtigte Spediteure machen können.

Profiitieren da nicht die Spediteure davon, dass Sie quasy einen zentralen Punkt haben, wo alle Anfragen von den Kunden die Anfragen stellen landen ???

So hat der Spediteur seine Vorteile und wir als Verlader doch auch. Ich hab meine Zeitersparnis bei den Anfragen und könnte sogar das günstigste Angebot auswählen und somit die Kosten sparren.

Und der Spediteur hat eben eine zentrale Anfragestelle, muß keine Faxe und Email schreiben, und gleichzeit lasstet er seine Linien aus. Und könnte doch sogar bei Neukunden anwenden die den Service und Preisleistungsverhältnis der Spedition austesten.

was meint Ihr ????

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Ferntrans

unregistriert

4

Mittwoch, 28. Februar 2007, 10:03

Guten Tag,

ich muss mich jetzt hier mal mit einklinken...

misterboombastik, ich glaube, ich weiß was du meinst, kenne so eine Platform!
Dort werden Ladungen angeboten, und der billigste Spediteur gewinnt...

Da ist wieder das Thema Preisdumping, und es wird zu ruinösen Preisen gefahren!
Das ist sicherlich nicht im Interesse der Spediteure...

Da finde ich einen Rahmenvertrag mit ordentlichen Preise,mit denen beide Seiten leben können die bessere Alternative

5

Mittwoch, 28. Februar 2007, 12:03

@ misterboombastik

Zitat

Profiitieren da nicht die Spediteure davon, dass Sie quasy einen zentralen Punkt haben, wo alle Anfragen von den Kunden die Anfragen stellen landen ???
So hat der Spediteur seine Vorteile und wir als Verlader doch auch. Ich hab meine Zeitersparnis bei den Anfragen und könnte sogar das günstigste Angebot auswählen und somit die Kosten sparren.


Sie beantworten Ihre Frage, ob die Spediteure davon profitieren, mit dem letzten Satz selber. Sie, die Verlader, sparen Kosten.
Solche Plattformen sind nur für Verlader von Vorteil.
Ich verstehe aber auch die angeschlossenen Frachtführer nicht, die auf diesen Plattformen eine regelrechte Preisschlacht liefern, nur um den einen oder andern Auftrag zu kommen.
Bei mir hat es so etwas noch nie und wird es in Zukunft nie geben.
Ich habe meine kalkulierten Preise und fertig.
Wenn die einem Verlader zu teuer sind, muß er ganz einfach bei einem andern Unternehmen anfragen.

Gruß
T.T.P.
Ein Bayer kann alles, außer Hochdeutsch...... :D

Ferntrans

unregistriert

6

Mittwoch, 28. Februar 2007, 13:28

Also ich benutze auch diese Platformen, aber ich habe meine Preise und wenn ich diese Ladungen nicht bekomme, dann halt nicht....

  • »misterboombastik« ist männlich
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7

Mittwoch, 28. Februar 2007, 19:20

diese Einstellung find ich gut !!!

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Ferntrans

unregistriert

8

Donnerstag, 1. März 2007, 08:21

ja schon, aber wenn man nur über solche Platformen fahren möchte, bringt einen diese Einstellung überhaupt nichts, da man dann seine LKW stehen lassen muss, weil man ja keine Ladung bekommt, aber für uns ist es nur zusätzlich zu unseren Ladungen mit gesunden Preise !

  • »misterboombastik« ist männlich
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9

Donnerstag, 1. März 2007, 09:21

nicht falsch verstehen.

Es sollen ja nicht das gesamte Ladungsaufkommen auf den Markt gebracht werden.

Für feste Relationen geht man schon die feste Partnerschaften mit dem Spediteur ein. Die unregelmässige Sachen sollen ins Frachtenportal herein gestellt werden.

austs

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10

Dienstag, 18. August 2009, 14:20

Auch wenns nen älterer Beitrag ist

Ich würde mich an dieser Stelle auch gerne mal einkinken.

Ich stelle einfach mal ein paar Thesen auf:

1. Versender erwarten von Spediteuren / Trasnport- und Logistikdienstleistern m.E. zurecht eine absolute Zuverlässigkeit, Vertrauensvollen Umgang mit der Ware, vernünftiges Auftreten beim Warenempfänger ( Fahrer ist der Überbringer meiner Ware, wichtig für Lieferantenbewertung bei meinem Käufer / Kunden), gute Erreichbarkeit und schnelle Antworten auf evtl. Fragen. Dies deckt den größten Teil der Anforderungen ab welche mit dem reinen Transport einher gehen.

2. Spediteure / Transport- und Logistikdienstleister vom Versender bzw. Kunden ebenfalls zurecht Aufrichtigkeit bei den Angaben zu Ladevolumen / Ladungsgewicht, einen "normalen menschenwürdigen" Umgang mit angestelltem Fahrpersonal, Zuverlässigkeit in Bezug auf pünktliche Frachtzahlung und mögliche Planbarkeit der eigenen Kapazitäten durch Kundenbindung.

Wer über eine Plattfom seine Ladungen möglichst an den günstigsten Anbieter abgibt, kann viele dieser Faktoren weder beeinflussen noch beurteilen und geht ein Risiko ein, welches von beiden Seiten weder gewünscht, noch über Preisfindung in der Kalkulation, abgedeckt ist oder werden kann.

Wenn ein Fahrer bei meinem Kunden mit den Worten " hol mal deine Schei... von meinem Auto, aber Pronto..." anliefert, brauche ich mich nicht über Probleme mit der Lieferantenbewertung beschweren. Anders herum, wenn ich als Versender antworten auf Nachfragen erst nach Stunden oder 10 Ansprechpartnern bekomme, stimmt die Kommunikation mit meinem Dienstleister nicht.

Einfacher Tip: Versender pflegt lange und zuverlässige Geschäftsbeziehungen zu euren Dienstleistern. Ihr wisst nicht was Ihr vom nächsten für weniger Geld bekommt und vieles kleingedrucktes in Verträgen ist wider besseren Wissens des BWL- studierten Geschäftsführers, schlicht sittenwidrig !

Spediteure : Pflegt eine offene und gleichermaßen enge Beziehung zu euren Kunden. Liefert Qualität und nicht den kleinsten Preis. den kleinen Preis kann jeder, ist immer nur die Frage wiviel dann schief geht. Viele Kunden haben keine Lust sich alle 3 Tage einem neuen Risiko auszusetzen.

Wie sieht die Realität aus:

Fahrer werden an Rampen von Versender und Empfänger behandelt wie der letzte Dreck. Dies sorgt für Unzufriedenheit bei (aus Versendersicht) der letzten Kette des Kaufvertrages. Ich als Empfänger würde Fahrer mit den oben zitierten Worten weg schicken. Ich kaufe keine Schei... sondern laut meinem Verkäufer ein gutes und benötigtes Produkt und zahle Geld dafür. Schei... kann ich kostenlos selber haben.

Negative Erlebnisse mit Spediteuren etc. sind in diesem Forum zuhauf dokumentiert und kennen wir alle genug.

Und ihr denkt immer noch !!nur!! an den Preis ???

Bei Berücksichtigung dieser Gedanken und wie man persönlich als Kunde bzw. als Verkäufer behandelt werden möchte und sollte, gibt es genug Probleme zu lösen.
Frauen Komplimente machen, ist wie Topfschlagen im Minenfeld !!!

Die Währung, die nach dem Euro kommt, sollte zum Gedenken an die Finanzkrise "Fiasko" heißen (Ein Fiasko hat 100 Debakel).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »austs« (18. August 2009, 14:21)


MMrTrans

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Beruf: Spediteur

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11

Freitag, 18. Dezember 2009, 15:32

´#
Die Kriese kommt, die Kriese geht.
Zusammen überwinden wir alles was kommt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MMrTrans« (23. Dezember 2009, 09:06)


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12

Freitag, 18. Dezember 2009, 19:05

MMR.. du hast doch nen Vollschuss SORRY !! Aber du weisst nicht was du laberst!!!

13

Freitag, 18. Dezember 2009, 19:35

Ah, kleine Provokation.

MMR, der Weg nach HH wäre mir jetzt nicht zu weit, um dir eins mit dem Kantholz überzuziehen, wenn ich wüsste, wer du bist.

Also halt dich bedeckt.

14

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 16:34

für die Absender/Versender der Schüttgüter wäre sehr interessant: www.bultati.com

Stranger

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  • »Stranger« ist männlich

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15

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 18:45

Zitat

erlich gesagt, hab ich da ein Portal gefunden, wo die Verlader eben Ihre Tagesanfragen an berechtigte Spediteure machen können.
Ist doch ein alter Hut. Die Knauf-Gruppe macht dies mit Transporeon. Klappt leider nicht optimal, da in den spitzen zu wenige Fahrzeuge von den Unternehmern gestellt werden. Auch die erhoffte Kostenersparnis für Knauf ist ausgeblieben.

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Frachtinkasso

16

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 21:19

Deswegen schreiben die gerade bei Ticontract aus, um in Spitzenzeiten Unternehmer fester an sich zu binden und um die Kosten etwas besser in den Griff zu bekommen.

Stranger

Fortgeschrittener

  • »Stranger« ist männlich

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17

Freitag, 3. Dezember 2010, 09:24

Dort werden scheinbar nur feste Touren ausgeschrieben. Das meiste sind halt Verteilerverkehre an Baustellen und Händler, die laufen noch wie bisher über Transporeon, da an jedem Tag sich die Touren ändern.

18

Freitag, 3. Dezember 2010, 18:49

Thread-Fledderei :D

Transporeron lohnt sich für Verlader, die viele Niederlassungen haben und spezielle LKW benötigen.
Zeppelin (Baumaschinenvermieter) hat vor 2 Jahren auf Transporeon umgestellt, die haben rund 100 Niederlassung nur in Deutschland.

Für den Verlader hats den Vorteil, dass er leichter LKW finden kann und vielleicht auch die eine oder andere Kostenersparnis.

Ich als Spediteur hab dadurch den Vorteil, dass ich auf die Transportanfragen von deren Niederlassungen in ganz Deutschland und mittlerweile auch Österreich zugreifen kann. Vor allem bei meinen Semis wirklich von Vorteil, da man für die nicht soviel Ladungen findet bzw. wirklich Leerkilometer hat.

Vom Preis her hab ich nichts gemerkt. Entweder krieg ich mein Preis oder eben nicht. Viel mehr machen die Spediteure ihre Preise selber kaputt bei diesen Börsen. Manche Preise die angeboten werden, sind wirklich haarsträubend. Da ist sicherlich nicht der Verlader schuld.

Ladungen nur über solche Plattformen auszuschreiben halt ich für weniger sinnvoll, weil mir als Spediteur die Kunden wichtiger sind, von denen ich regelmäßig Transporte erhalte und ich nicht jedesmal ein Preis abgeben muss und warten muss bzw. erst hinterhertelefonieren muss, ob ich den Transport bekomme.

Für die Auslastung meiner LKW brauch ich Kontinuität und kein tägliches Lotteriespiel, welche Ladungen ich denn heute bekomme.

Ach ja, bei TiContract werden sicherlich auch nur feste Touren ausgeschrieben, da es eine Ausschreibungsplattform ist wie Cargonis oder Ebid von Timocom. Transpoeron ist für täglich wechselnde Ladungen bzw. na klar können da auch feste Linien ausgeschrieben werden.
Unsere Freiheit ist es zwischen McDonalds und Burger King wählen zu dürfen, Ungerecht behandelt fühlt sich der, der ein teuren Handyvertrag hat und seine individuellen Menschenrechte kann jeder an seinem Kontostand ablesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KoNi« (3. Dezember 2010, 18:51)


Joey

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Hobbys: schaffa :-)

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19

Samstag, 28. Juli 2012, 14:25

Wenn da nicht die Rede von Transporeon war... reinstes Preisdumping. :cursing:
An manchen Tagen verliert man - an den anderen gewinnen die Anderen.

Neu! Hier könnte Ihre Textwerbung, oder eine Grafikwerbung mit einem Link zu Ihrer Webseite stehen!

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